Karl Sperl blickt an seinem 80. Geburtstag zurück auf ein arbeitsreiches Leben
Als Kraftfahrer 54 Jahre lang unfallfrei unterwegs

Zum 80. Geburtstag erhielt Karl Sperl (in der Mitte mit Ehefrau Resi) Glückwünsche von Bürgermeister Markus Dollacker (rechts) und Pfarrer Hermann Sturm (links). Auch viele Vertreter der Vereine gratulierten. Bild: sön
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Ensdorf
02.01.2017
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Im Kreise seiner Familie, Verwandten und Freunde feierte Karl Sperl im Gasthaus Dietz seinen 80. Geburtstag. Im Namen der Gemeinde Ensdorf gratulierte mit einem Geschenk Bürgermeister Markus Dollacker. Für die Pfarrei wünschte Pfarrer Hermann Sturm Gesundheit und Gottes Segen. Eine Abordnung der Feuerwehr Ensdorf gratulierte ihrem Ehrenkommandanten, Vertreter des CSU-Ortsvereins, der Wanderfreunde, des Siedlerbunds sowie des Obst- und Gartenbauvereins überbrachten dem Jubilar Präsente und Glückwünsche.

Karl Sperl wurde am 30. Dezember 1936 in Ensdorf geboren. Er wuchs in der jetzigen Bahnhofstraße auf (mit einer Schwester, die schon verstorben ist) und besuchte in seinem Heimatort die Volksschule. Im Sägewerk- und Mühlenbetrieb Senft in Ensdorf absolvierte er eine Ausbildung zum Müller, machte 1961 den Lkw-Führerschein und arbeitete anschließend als Kraftfahrer im Sägewerk. Ab 1965 baute er ein Wohnhaus in der Hirschwalder Straße. Mit seiner Frau Resi, einer geborenen Schaller aus Ammerthal, ist er seit 1970 verheiratet. Das Paar bekam drei Kinder: 1971 Tochter Irene, 1972 Sohn Christian und 1974 Sohn Markus, der mit 20 Jahren tödlich verunglückte.

Nach der Fuhrunternehmerprüfung baute Karl Sperl 1983 eine Lkw-Halle auf dem ehemaligen Klosteracker unterhalb seines Wohnhauses. Als 1994 Tochter Irene den Lkw-Führerschein machte und als Fahrerin in den Betrieb mit einstieg, wurde ein zweiter Lastkraftwagen gekauft. Gerne erinnert sich Karl Sperl noch an seine Reise nach Ghana im Jahr 1997, ein Geschenk zum 65. Geburtstag.

Das Rentnerleben ab 65 aber sagte ihm nicht zu, und er fuhr weiter, beendete sein Kraftfahrerleben erst am 25. September 2015, nachdem er 54 Jahre unfallfrei gefahren war. Den Betrieb hatte er bereits 2005 an Tochter Irene und deren Mann Jürgen Hofmeister übergeben. Karl Sperl sitzt aber heute noch gerne als Beifahrer bei Aushilfsfahrern oder bei seiner Tochter mit im Führerhaus.

Der Jubilar, der sich mit seiner Frau über drei Enkel - Eva, Philipp und Charlotte - freuen kann, war immer begeisterter Schafkopfer, pflegte aber als weitere Hobbys auch die Holzarbeit und seine Hühner. Von seiner Tochter Irene wurde er gar per Urkunde als "Geburtstagskind des Jahres" ausgezeichnet.
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