18.10.2017 - 20:00 Uhr
EnsdorfOberpfalz

Monsignore Jakob Hofmann feiert 40-jähriges Priesterjubiläum Vom Hütbubn zum Pfarrer

"Dienet dem Herrn mit Freude! Tretet mit Jubel vor sein Angesicht.". Dieser Psalmvers, sein Primizspruch, so Monsignore Dekan Jakob Hofmann, habe ihn seit seiner Priesterweihe 1977 begleitet.

Pfarrer Jakob Hofmann warf in seinen Predigtworten einen dankbaren Blick zurück auf die vergangenen 40 Jahre seit seiner Primiz im Dom zu Regensburg.
von Hubert SöllnerProfil

Er solle auch an diesem Jubiläumstag, betonte er beim Festgottesdienst am Sonntag, an dem er sein 40-jähriges Priesterjubiläum mit Geschwistern, Verwandten und Freunden in seiner Heimatkirche Sankt Jakob in Ensdorf feiere, begleiten. In Konzelebration mit Pfarrer Pater Hermann Sturm und Pfarrer i. R. Alois Hofmann feierte Hofmann den Festgottesdienst, den der Kirchenchor unter Leitung von Gerhard Tschaffon mit Stefan Roggenhofer an der Orgel musikalisch umrahmte.

Bei seinen Predigtworten blickte Pfarrer Jakob Hofmann auf den 25. Juni 1977 im Dom zu Regensburg zurück als Bischof Rudolf Graber ihn zum Priester weihte. "Da berührte mich nicht nur die Hand eines Menschen, Bischof Rudolf stand für einen Anderen, Gott legte seine Hand auf mich." Seitdem, so der Jubilar, seien 40 Jahre vergangen und die Welt, die ganze Gesellschaft habe sich gewandelt und mit ihr das Erscheinungsbild der Kirche.

Es tue ihm gut und er sei glücklich, dass unter Papst Franziskus die Kirche wieder mehr den Weg der Barmherzigkeit und des Dienens eingeschlagen habe, "dass er das Augenmerk mehr auf die Erhaltung der Schöpfung und auf Gerechtigkeit für die Armen und Unterdrückten lenkt".

Pfarrer Jakob Hofmann, in Seulohe geboren und aufgewachsen, erinnerte, dass er hier in dieser Kirche, in diesem Heiligtum des Apostels Jakobus, im Januar 1950 auf den Namen des Kirchenpatrons getauft worden war, die Sakramente der Erstkommunion und der Firmung empfangen hat. In dieser Kirche sei er 1976 zum Diakon geweiht worden und habe ein Jahr später seine Primiz gefeiert.

Er blickte zurück ,"als ich als zwölfjähriger Hütbub beim Gresbauern durch Pfarrer Korbinian Zeitler ans bischöfliche Knabenseminar Obermünster gebracht wurde und mein Leben eine neue Richtung bekam".

Er schilderte den Weg über seine Stationen als Pfarrer bis zu seiner heutigen Arbeit im Weinberg des Herren als Pfarrer in St. Jakob in Straubing. Danken, so fasste er zusammen, wolle er für alle Gebete, die gute Begleitung, die er in den 40 Jahren erleben durfte. Dem Gottesdienst schloss sich ein Empfang auf dem Kirchenvorplatz an.

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