17.10.2017 - 20:00 Uhr
EnsdorfOberpfalz

Senioren und Schüler arbeiteten in Küche und Werkraum Ein hübscher Engel aus Treibholz

Ein verlockender Duft kam aus der Küche der Mittelschule. Bei den Senioren-Aktiv-Wochen waren am Freitag einige Seniorinnen in die Ensdorfer Mittelschule gekommen, um zusammen mit Neuntklässlern zu kochen. Fünf Mädchen und vier Jungen schnippelten Kräuter, schälten Kartoffeln und Karotten, würfelten diese und brieten Hackfleisch an. Vorher aber besprachen sie mit den Rentnerinnen und Fachlehrerin Agnes Kramer die Kochrezepte. Es standen Kürbis- und Reissuppe als Vorspeise sowie Zwiebelfleisch oder Nudelauflauf mit Schinken und griechischem Salat auf der Speisekarte. Kaiserschmarrn, Haselnusskuchen, Quarkbällchen, Schokoladenpudding oder Obstsalat gab es als Nachspeise.

Eng arbeiteten Seniorinnen und Schülerinnen in der Schulküche zusammen – und hatten ihren Spaß dabei.
von Hubert SöllnerProfil

Dann ging es in die Vollen. Die Seniorinnen werkelten mit den Schülern eng zusammen. Die Arbeiten wurden von Alt und Jung gleichermaßen erledigt, wobei die Senioren oftmals noch Tipps für die Schüler parat hatten. So wurde Hackfleisch angebraten, gut mit Pfeffer, Salz, Paprikapulver und Muskatnuss abgeschmeckt. Aber auch Gemüse galt es zu waschen und in Würfel und Streifen zu schneiden. In Brühe weichgekochte Kartoffel- und Gemüsewürfel musten püriert und abgeschmeckt werden. Im Werkraum fertigten drei Mädchen und neun Buben zusammen mit drei Opas unter Anleitung von Fachlehrerin Anita Hirsch Engel aus Treibholz. Körper und Standfläche wie auch der Kopf, eine Kugel aus Buchenholz, wurden durch Holzdübel verbunden. Flügel auf Papier gezeichnet und danach aus Alublech geschnitten, der Heiligenschein wurde aus Aludraht gedreht. So entstanden die Engel - alles Unikate.

Das gemeinsame Arbeiten in Küche und Werkraum führte auch zu interessanten Gesprächen zwischen den Generationen. Beim gemeinsamen Essen, Abspülen und Aufräumen gab es keinerlei Berührungsängste. Die Senioren nahmen das Angebot gerne an und waren sich einig, dass diese Aktion für sie eine Bereicherung darstellte. Auch der Jugend bereitete es sichtlich Freude.

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