Stromspar-Check ausgezeichnet
Rotstift der Umwelt zuliebe

Projektleiter Stromspar-Check Karl-Heinz Hofbauer vom Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit. Bild: sön
Vermischtes
Ensdorf
23.01.2018
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"Rund 275 000 Haushalte mit geringem Einkommen haben seit 2008 bundesweit am Stromspar-Check teilgenommen und so ihre Energiekosten deutlich gesenkt", betonte der zuständige Projektleiter Karl-Heinz Hofbauer vom Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN). Viele der Teilnehmer hätten dank dieser individuellen Hilfe zur Selbsthilfe drohende Energieschulden oder gar Stromsperren vermeiden können.

Das wird offenbar auch andernorts so gesehen. Als ein gelungenes Beispiel für soziale Innovation bei der Bekämpfung von Energiearmut wurde laut Hofbauer am Rande der Weltklimakonferenz in Bonn im November vergangen Jahres das kommunale Engagement des bundesweiten Projekts ausgezeichnet. Es erhielt Preise der Initiative Ashoka und der Schneider Electric Foundation. Den Stromspar-Check als eine Verknüpfung von Klimaschutz und Sozialpolitik, fördert das Bundesumweltministerium seit 2008.

Im Mittelpunkt, so Hofbauer, stünden eine Beratung sowie die kostenlose Installation von Energie- und Wasserspartechnik. Die eingesetzten Berater seien entsprechend geschult und würden sich "auf Augenhöhe" gezielt an Haushalte in einer angespannten Finanzsituation wenden. Es gehe also um Haushalte, die entweder Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen.

In der Regel beginne eine Beratung mit einem Blick auf die Strom-, Heizenergie- und Wasserabrechnungen. Danach folge eine Bestandsaufnahme der wichtigsten elektrischen Stromverbraucher. Mit Tipps werde versucht, durch Verhaltensveränderungen Einspareffekte zu erzielen. Bei einem zweiten Beratungsbesuch würden bei Bedarf technische Stromsparhelfer im Wert von durchschnittlich 70 Euro kostenlos installiert. Kontakt: www.zen-ensdorf.de, kh.hofbauer@zen-ensdorf.de oder 09624/903-648.
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