Wolfsbacher Wehr begrüßt namensgleiche Feuerwehrkameraden
Über die Alpen zum Patenbesuch

Feuerwehrkommandant Günter Schindler, 2. Bürgermeister Karl Roppert, Vorsitzender Heinrich Eichenseer, Bürgermeister Markus Dollacker sowie Kommandant Florian Kammerhuber und dessen Stellvertreter Georg Bruckmüller (vorne, ab Zweitem von rechts) von der Wehr aus Wolfsbach/NÖ mit Feuerwehrkameraden aus Niederösterreich und der Oberpfalz vor ihren Mannschaftswagen. Bild: sön
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Ensdorf
11.09.2017
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Per Handschlag war vor einem Jahr durch Feuerwehrkommandant Günter Schindler und Wolfgang Schäffer, Kommandant der namensgleichen Wehr in Niederösterreich, sowie den Bürgermeistern der Gemeinden die Patenschaft der beiden Wehren besiegelt worden. Nun wurde die Freundschaft erneut vertieft.

Wolfsbach. Bereits seit der Teilnahme am 43. Landestreffen der niederösterreichischen Feuerwehrjugend 2015 in Wolfsbach/NÖ habe zur namensgleichen Wehr ein gutes und freundschaftliches Verhältnis bestanden, blickte Kommandant Günter Schindler beim Pressegespräch im Feuerwehrgerätehaus zurück. Am 30. April und 1. Mai waren mit Kommandant Günter Schindler und Vorsitzendem Heinrich Eichenseer an der Spitze 13 Wolfsbacher Feuerwehrler zu Besuch in Österreich. Anlass sei die Segnung des neuen Hilfeleistungs-Löschfahrzeugs HLF 3 und einer Tragkraftspritze Fox 4 der Feuerwehr Wolfsbach/NÖ gewesen.

Am ersten Septemberwochenende sei nun, so Kommandant Günter Schindler, eine Abordnung der Wolfsbacher Wehr aus Niederösterreich in ihrem Mannschaftstransportwagen zu einem Gegenbesuch in die Oberpfalz gekommen. Herzlich seien Kommandant Florian Kammerhuber, dessen Stellvertreter Georg Bruckmüller, drei Feuerwehrkameraden und eine Feuerwehrfrau aus der Alpenrepublik von Bürgermeister Markus Dollacker und ihm selbst im Gerätehaus begrüßt worden. Umfangreich sei das Besuchsprogramm für die Freunde aus Österreich gewesen, blickte Kommandant Schindler zurück. Bereits am Freitagabend sei man zu einer Besichtigung der Brauerei Bruckmüller in Amberg mit Führung durch Mitarbeiter Peter Prechtl und anschließender Brotzeit aufgebrochen. Nach einer Gemeinde-Rundfahrt mit Besichtigung des Pongratz-Steinbruchs und der Feuerwehrgerätehäuser in Wolfsbach, Ensdorf und Thanheim sei es wieder Richtung Amberg gegangen.

Nach einem Blick über die Stadt vom Mariahilfberg aus, Besichtigung der Bergkirche und einer Stadtrundfahrt wurde die Amberger Feuerwache angesteuert. "Die Besichtigung und die Führung durch das Feuerwehrgerätehaus in Amberg sind wie auch die anschließende Weißwurstbrotzeit sehr gut angekommen", erklärte Schindler. Wegen Nieselregens sei die geplante Kanufahrt von Amberg nach Wolfsbach am Nachmittag leider ins Wasser gefallen. Das spontan mit Schützenmeister Heiner Graf abgesprochene Vergleichsschießen im Wolfsbacher Schützenheim entschieden die Niederösterreicher knapp für sich.

Am Sonntagvormittag nahmen an einer Wanderung nach Hofstetten auch Bürgermeister Markus Dollacker und sein Stellvertreter Karl Roppert teil. Beim Frühschoppen und anschließendem durch die Gemeinde gesponsertem Mittagessen im Gasthaus von Bernhard Graf, der auch Mitglied der Wolfsbacher Wehr ist, wurde abgesprochen, dass die Oberpfälzer im kommenden Jahr die Österreicher besuchen werden. Diese kommen dann 2019 "hoffentlich mit einem ganzen Bus voll" zum 125-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Wolfsbach in die Oberpfalz, so der Wunsch der Verantwortlichen.

Die Besichtigung und die Führung durch das Feuerwehrgerätehaus in Amberg sind wie auch die anschließende Weißwurstbrotzeit sehr gut angekommen.Feuerwehrkommandant Günter Schindler
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