Ehrenamtliche der kostenfreien Nachbarschaftshilfe leisten im vergangenen Jahr fast 500 Stunden
Große Nachfrage für Kleinen Dienst

Lokales
Erbendorf
19.04.2013
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"Im abgelaufenen Jahr leisteten 18 Ehrenamtliche des Kleinen Dienstes bei ihren Einsätzen insgesamt 490 Stunden." Diese Zahlen gab Pfarrerin Gertrud Göpfert in ihrem Bericht bei der Frühjahrsversammlung bekannt.

Aktuell sucht der Kleine Dienst noch weitere Mitarbeiter. "Wer sich vorstellen kann, in seiner Freizeit ehrenamtlich einem Mitmenschen beizustehen, der kann sich jederzeit bei den beiden Pfarrämtern melden."

Im Faustinusstüberl des Lorettoheims begrüßte Pfarrer Martin Besold auch die Schwestern Helmtraud und Manfreda. In einem geistlichen Wort bat Besold zum Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Schwester Christlieba und Elisabeth Dostler. "Besonders Elisabeth Dostler hat eine große Lücke durch ihren Tod hinterlassen", sagte Pfarrerin Göpfert. Vor allem habe sie im Bereich der Einzelbesuche zahlreichen älteren und einsamen Menschen Abwechslung gebracht.

In ihrem Rechenschaftsbericht sagte Göpfert, dass die kostenfreie Nachbarschaftshilfe, die in ökumenischer Verantwortung von der katholischen Pfarrgemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde organisiert wird, sehr rege in Anspruch genommen wurde. "Am häuftigsten wurden die ehrenamtlich arbeitenden Helfer für die Begleitung zu einem Arztbesuch angefordert", erklärte die Pfarrerin.
Die Mitarbeiter ermöglichten aber auch vielen gehbehinderten und nicht mobilen Mitbürgern den Besuch eines Gottesdienstes. Sie gestalteten monatlich auch gesellige Stunden in den beiden Seniorenheimen. Den Ehrenamtlichen sprachen Pfarrer Martin Besold und Pfarrerin Gertrud Göpfert für ihre Mitarbeit ein herzliches "Vergelt's Gott" aus.

Mitarbeiter gesucht

Göpfert rief dazu auf, die Mitarbeiterwerbung voranzutreiben. Wer Interesse daran habe, könne sich gerne bei einem der beiden Pfarrämter melden und sich informieren. "Die Mitarbeiter des Kleinen Dienstes können selbst bestimmen, zu welchen Einsätzen sie innerhalb der Gemeindegrenzen gerufen werden möchten und wann und wie oft sie eingesetzt werden wollen", sagte sie.

In der Aussprache bemängelten die Helfer die fehlende Barriere-Freiheit zu Arztpraxen. Dadurch werde auch ihre Arbeit sehr erschwert. Hier bestehe Handlungsbedarf. Des weiteren bekundeten die Mitarbeiter ihr Interesse an Schulungen zu bestimmten Themenfeldern im Umgang mit älteren Mitmenschen. Organisiert werden diese über die Pfarrämter. Die beiden Pfarrer überreichten Sigrid Häupler aus Thann eine Urkunde für ihre 15-jährige Mitarbeit beim Kleinen Dienst. Die Schwestern Helmtraud und Manfreda vom Schwesternhaus erhielten ein Blumengesteck als Dankeschön für ihre Mitarbeit an der zentralen Vermittlungsstelle des Kleinen Dienstes: Über die Telefonnummer 09 682/ 18 359 340 veranlassen sie weitere Hilfe.
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