Schlaglöcher in den Straßen Thema im Stadtrat
Flicken reicht nicht

Lokales
Erbendorf
20.04.2013
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"Bei einigen Straßen sind Flickarbeiten nicht mehr möglich." Das sagte Bürgermeister Hans Donko zu einer Anfrage von Stadtrat Johannes Reger (CSU) zum Zustand der Straßen nach diesem Winter. Donko bekräftigte aber eindeutig, dass eine Entscheidung zu einem Straßenausbau nur im Einvernehmen mit den Anwohnern erfolge. "Gegen ihren Willen passiert nichts."

Kaum ist der Winter vorbei, war auch der Zustand der Straßen wieder ein Thema im Stadtrat. CSU/CWL-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger wies auf die zahlreichen Schlaglöcher hin und fragte nach, ob die Stadt zur Beseitigung der Schäden ein Konzept parat habe. Bürgermeister Donko wies darauf hin, dass vom städtischen Bauhof sämtliche Straßen nach Schäden abgefahren und diese entsprechend behoben werden.

"Leider sind diese Arbeiten aber nicht überall möglich", schränkte der Bürgermeister ein. Beispielhaft nannte er die Hans-Schrembs-Straße, die Josef-Höser-Straße und die Mühlgasse, bei denen ein Straßenausbau unumgänglich sei.

"Eine Entscheidung hierüber kann aber nur gemeinsam mit den Anliegern getroffen werden", so Donko. Denn dann werden Anliegerbeiträge fällig, da für diese Straßenzüge die Anlieger die Hauptlast tragen müssten. Er räumte jedoch ein, dass ein Straßenausbau nicht gegen den Willen der Anwohner durchgedrückt werde. Er kündigte an, für die einzelnen Straßen Informationsversammlungen abhalten zu wollen.

In diesem Zusammenhang wies Stadtrat Karlheinz Rottmann darauf hin, die Ortsverbindungsstraßen bei den Kontrollen nicht zu vergessen. Dies konnte Bürgermeister Donko nur bestätigten. "Größere Maßnahmen wird aber der Haushalt nicht hergeben", war er sich sicher. Abschließend bat der Bürgermeister, gefährliche Schlaglöcher oder Straßengräben direkt im Rathaus zu melden.
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