Theaterverein Erbendorf improvisiert geschickt
Tisch zerbricht

Lokales
Erbendorf
22.04.2013
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Rund ging es auf dem "sündigen Lindnerhof" im Kolpinghaus zu. Der Theaterverein feierte mit seiner neuen Komödie am Freitag eine gelungene Premiere und am Samstag eine außergewöhnliche Aufführung mit einer Szene, die nicht im Drehbuch stand: Der Wohnzimmertisch auf der Bühne brach beim "Liebesgeflüster" zweier Darsteller zusammen.

Beim Publikum haben die acht Laiendarsteller unter der Regie von Michael Wirth wieder voll ins Schwarze getroffen.

Zahlreiche gelungene Pointen brachten die Darsteller in dem heiteren Bauernschwank "Der sündige Lindnerhof" von Jürgen Schuster den Zuschauern 'rüber. Die Lacher des Publikums hatten sie so von Anfang an auf ihrer Seite. Nicht im Drehbuch bei der Samstagsvorstellung stand aber, dass der gute Wohnzimmertisch bei einer Turtelei zwischen Knecht und Magd zusammenbrach. Aber mit Improvisation und Können retteten Michael Wirth und Marion Müller gekonnt die Szene, so dass viele Zuschauer im ersten Moment gar nichts mitbekamen.

Der Bauer Peter Lindner (Alexander Duschl) bewirtschaftet mit seiner Ehefrau Veronika (Susanne Lewitt-Bildl) sowie dem Knecht Hans (Michael Wirth) und der Magd Rosl (Marion Müller) den Lindnerhof. Mit auf dem Hof wohnt Peters und Veronikas Tochter Uschi (Ulrike Heid), die jedoch viel beruflich in der Stadt ist.

Pfarrer kommt inkognito


Rund geht's, als Pfarrsekretärin Maria Steininger (Daniela Kollmann) dem Bauernehepaar die Ankunft des neuen Pfarrers mitteilt. Das Problem: Der Geistliche reist inkognito an, um erst einmal die Gemeinde kennenzulernen. Ein richtiges Chaos wird es für den Bauern und die Magd Rosl allerdings, als sich auch Uschis Freund anmeldet. Denn beide heißen Egger (Franz-Josef Gretsch und Jochen Neumann). Obendrein will die Magd Rosl dem Knecht Hans ihre Liebe gestehen. Wie das Theaterstück letztendlich ausgeht, können Interessierte bei den beiden nächsten Aufführungen am 26. und 27. April im Kolpinghaus, jeweils um 20 Uhr, selbst verfolgen. Karten sind im Schreibwarengeschäft Rose sowie an der Abendkasse für sieben beziehungsweise acht Euro erhältlich.
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