28.11.2016 - 02:10 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Bedarfmitteilung für 2017 im Stadtrat Viel Schotter für Baumaßnahmen

Das Investitionsvolumen ist immens: Die Einzelmaßnahmen, die neu hinzukommen beziehungsweise bereits begonnen und weitergeführt werden, kosten laut Bürgermeister Hans Donko insgesamt rund 7,9 Millionen Euro.

von Jochen NeumannProfil

Einstimmig beschloss der Stadtrat die Bedarfsmitteilung 2017 für das Städtebauförderungsprogramm, das in Zusammenarbeit mit dem Sanierungsträger Kewog Tirschenreuth erarbeitet wurde. Donko stellte die vorgesehenen Aufnahmen in das Programm vor: Bereits bewilligt wurden 1,2 Millionen Euro. Für das Programmjahr 2017 seien 1,8 Millionen Euro vorgesehen.

Unter anderem ist die Sanierung und Umgestaltung des denkmalgeschützten Anwesens Bräugasse 23 zu einem Dokumentationszentrum mit einem Teilbetrag von 300 000 Euro bei Gesamtkosten von 2,3 Millionen Euro mit aufgenommen. Für die Sanierung leerstehender Immobilien in der Innenstadt sind für nächstes Jahr eine Million Euro eingestellt, 2018 soll eine weitere Million folgen.

Mit 1,2 Millionen Euro ist die Neugestaltung der Bräugasse im Programm. Wie Donko ausführte, seien für erste Planungen davon 50 000 Euro vorgesehen. Ebenfalls mit aufgenommen ist die Neugestaltung der Aussichtsplattform am Mühlbühl mit 60 000 Euro sowie die Errichtung einer Treppenanlage und eines Weges zu den Felsenkellern mit gut 90 000 Euro.

Zum Abschluss der Maßnahmen an den Freiflächen beim Aribo-Hotel sind 90 000 Euro eingestellt. Donko führte aus, dass jetzt auch der Abbruch und die Neugestaltung des ehemaligen Speditionsgebäudes an der Marktredwitzer Straße vorgenommen werden soll. "Es liegt bereits ein Bewilligungsschreiben in Höhe von 362 000 Euro im Haus."

Wie der Bürgermeister informierte, stehe auch 2017 wieder ein kommunales Förderprogramm mit rund 75 000 Euro zur Unterstützung von privaten Bauherren im Bund-Länder-Programm zur Verfügung. Danach können private Hauseigentümer unter Beachtung städtebaulicher Vorgaben aus fünf verschiedenen Förderbereichen, beispielsweise Fassadengestaltung oder Dachisolierung, Fördermittel erhalten.

Die in der Bedarfsliste aufgenommenen Einzelmaßnahmen dienen nur als Planungsgrundlage. "Ob und was im konkreten Fall in die Förderung kommt, kann noch nicht gesagt werden", erklärte Donko. "Die Städtebauförderung ist ein segensreiches Instrument für die Stadt", stellte CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger fest. Stadtrat Dr. Hans Rose würde sich freuen, wenn es endlich zur Sanierung der Aussichtsplattform am Mühlbühl käme.

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