20.03.2018 - 16:28 Uhr
Erbendorf

Zahlreiche Bauanträge in der Stadtratssitzung Wohnhäuser, Praxis und Backhaus

Ein Backhaus mit Drive-In wird an der Tirschenreuther Straße erreichtet. Das ist aber nicht der einzige Bauantrag, den der Stadtrat behandelt.

Das neue Backhaus soll in der Tirschenreuther Straße zwischen der Gärtnerei Schinner und dem Outlet-Verkauf mit einem Drive-In-Schalter errichtet werden. (Plan: Planungsbüro Wolfgang Kraus, Windischeschenbach)
von Jochen NeumannProfil

"In Erbendorf boomt es", stellte Bürgermeister Hans Donko in der Sitzung fest. Die Private Estate GbR aus Konnersreuth sieht den Bau eines Backhauses mit Drive-In-Schalter an der Tirschenreuther Straße 4 vor. Das eingeschossige Gebäude wird rund 14 mal 8 Meter groß. An der Südseite soll eine Durchfahrt als Drive-In entstehen.

Wie der Rathauschef ausführte, sei im Gebäude ein Verkaufsraum mit Café sowie die notwendigen Sozial- und Nebenräume geplant. "Betrieben wird das zukünftige Backhaus durch die Bäckerei Kutzer", ließ er durchblicken. Dem Bauherrn sprach er seinen Dank für die Investition am Wirtschaftsstandort Erbendorf aus. Die Stadträte erteilten das gemeindliche Einvernehmen.

Dem Gremium lag zudem ein Bauantrag von Sandra Schamel und Georg Neumann vor, die einen Wohnhausneubau mit logopädischer Praxis in der Kemnather Straße 12 b vorsehen. Das Wohnhaus soll in U+I-Bauweise in einer Größe von rund 16 mal 7 Meter mit einem Satteldach errichtet werden. Zur Kemnather Straße soll ein erdgeschossiger Praxisbau mit Carport und Garage entstehen.

Die Ausführung erfolgt wie das Wohnhaus mit Satteldach. Zwischen den beiden Gebäuden ist ein überdachter Verbindungsgang vorgesehen. Das Gremium beschloss eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans "Josef-Höser-Straße" wegen der Überschreitung der Baugrenze im südlichen Bereich. Eine Nutzungsänderung des ehemaligen Stalles zu Wohnraum im Anwesen Plärn 4 sieht Anja Beer vor. Die neuen Räume haben eine Fläche von rund neun mal acht Meter.

Kurzfristig auf die Tagesordnung kam der Antrag von Florian und Nadine Tretter. Sie beabsichtigen den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in der Josef-Höser-Straße 13. Das Wohnhaus soll in U+E+I-Bauweise in einer Größe von rund neun mal neun Meter errichtet werden. Es ist ein Zeltdach mit 18 Grad Neigung vorgesehen. Östlich des Wohnhauses entsteht eine Doppelgarage. Beide Gebäude werden durch einen knapp zwei Meter breiten Zwischenbau verbunden. Da das Bauvorhaben die festgesetzte Wandhöhe nur knapp überschreitet, erteilte der Stadtrat eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans "Josef-Höser-Straße."

Des Weiteren gab der Bürgermeister im Genehmigungsfreistellungsverfahren behandelte Bauanträge zur Kenntnis. So sieht Margit Lochner die Errichtung eines Kunstwerkes aus Stahlprofilen an der Süd- und Westfassade des Betriebsgebäudes im Gewerbepark 1 vor. Rudolf Schneider plant den Bau von vier Fertiggaragen im Gewerbepark 18.

Donko informierte auch über im Verwaltungsweg behandelte Bauanträge. So beabsichtigt Manuela Christ die Nutzungsänderung der bestehenden Verkaufsräume zu einer Ferienwohnung in Pfaben 31. Eine Tektur über den Neubau einer Maschinenhalle in Wildenreuth W 1 legte Hans-Jürgen Erthner vor.

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