Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Erbendorf-Thann hat begonnen
Im August ist alles fertig

Spatenstich zum Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Erbendorf nach Thann. Auf dem Bild: (von links) Bürgermeister Hans Donko, Technischer Angestellter der Stadt Hans Gürtler, Polier Hans Plötz, Techniker Michael Eigner vom Ingenieurbüro Münchmeier-Eigner, Niederlassungsleiter Michael Russ (Fünfter von rechts) sowie Bauamtsleiter Dieter Döppl (Dritter von rechts) und Stadtkämmerer Reinhard Schuster (Vierter von rechts). Bild: njn NJN
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Erbendorf
30.06.2017
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Die Gemeindeverbindungsstraße Erbendorf-Thann wird ausgebaut. Nach vorbereitenden Arbeiten an der Trasse erfolgte jetzt der offizielle Spatenstich zum Bauvorhaben.

(njn) Bürgermeister Hans Donko freute sich besonders, dass die Gesamtkosten von knapp einer Million Euro sehr gut durch den Freistaat Bayern gefördert werden. Die Fertigstellung ist Anfang August geplant. Zur Bauausführung merkte Techniker Michael Eigner vom Ingenieurbüro Münchmeier-Eigner an, dass die gut 1,3 Kilometer lange Gemeindeverbindungsstraße voll ausgebaut werde. Dabei werde die Fahrbahn auf sechs Meter verbreitert.

Durch die beauftragte Baufirma Rädlinger müssen gut 6100 Quadratmeter der alten Fahrbahn entfernt werden. Wegen der Straßenführung, die sich fast vollständig an der alten Trasse orientiert, sei nach Eigners Worten ein Erdaushub von rund 7200 Kubikmetern notwendig. "In die neue Straße werden anschließend rund 6000 Kubikmeter Frostschutz eingebaut und schließlich 8000 Quadratmeter neue Asphaltschicht aufgetragen", so der Techniker.

Als eine wichtige Erschließungsmaßnahme bezeichnete Bürgermeister Hans den Straßenausbau. "Vor Jahrzehnten im Rahmen der Flurbereinigung als Flurweg hergestellt, entwickelte sich diese Verbindung zu einer Zubringerstraße." Der Bürgermeister sprach der Baufirma seinen Dank aus, dass die Maßnahme in relativ kurzer Zeit durchgeführt werden könne. "Aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes und des Stabilisierungsfonds sind Förderungen von etwa 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten zu erwarten." Damit sprach er vor allem der Regierung der Oberpfalz seinen Dank aus, die damit das Vorhaben kräftig finanziell unterstützt. Enttäuscht zeigte sich der Bürgermeister allerdings von den vorausgegangenen Grundstücksverhandlungen. "Es war eine schwere Verhandlungsführung, die wegen wenigen Quadratmetern nur eingeschränkt gelang." Abschließend führte Bürgermeister Donko aus, dass der alte Oberbau der Straße für eine Wegebaumaßnahme der Jagdgenossenschaft Wetzldorf Verwendung finden wird. Hier dankte er im Namen der Jagdgenossenschaft der bauausführenden Firma Rädlinger.
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