04.12.2017 - 20:00 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Belebende Baumaßnahme Jetzt kommt der Innenausbau

"So ist der Brauch, die Feierstunde hat geschlagen, nun ruhet die geübte Hand." Mit diesem Spruch von Zimmerermeister Thomas Dumler feierte die Gemeinnützige Baugenossenschaft Richtfest ihres Wohngebäudes in der Stadtbadstraße.

Die Gemeinnützige Baugenossenschaft feierte das Richtfest ihres Wohngebäudebaus in der Stadtbadstraße.
von Jochen NeumannProfil

Gemeinsam standen die Geschäftsführer der Firma Holzbau Schraml, Georg Schraml und Thomas Dumler, in luftiger Höhe am Giebel und brachten den obligatorischen Tannenbaum an. Mit Dumlers Richtspruch sind nun Rohbau und Dachstuhl abgeschlossen. Willi Müller, Aufsichtsratsvorsitzender der Gemeinnützigen Baugenossenschaft, konnte zum Richtfest vor allem Bürgermeister Hans Donko und Architekten Udo Graser sowie die Mitarbeiter der beteiligten Baufirmen begrüßen. "Leider kann heute unser Vorstandsvorsitzender Dieter Döppl nicht mit teilnehmen, der den Bau mit großem Einsatz begleitet und sich in die gesamte Maßnahme stark eingebracht hat", so Müller. "Der Bau ist im Zeitrahmen", stellte er fest. Besonders hob er hervor, dass die bisherige Baustelle unfallfrei abgelaufen sei. Architekt Graser ging auf die Baumaßnahme ein.

Knapp 1100 Quadratmeter betrage die Gesamtwohnfläche des neuen Gebäudes. 14 Wohnungen entstehen. Im Mai dieses Jahres sei der Spatenstich vorgenommen worden. "Seitdem hat sich viel getan. Die Erd- und Bauarbeiten konnten abgeschlossen und der Dachstuhl gesetzt werden. Einen Dank sprach Graser den Bauarbeitern aus. "Sie haben ein tolles Engagement an den Tag gelegt." Vor allem schätze er die hohe Qualität der Bauausführung. "Das Richtfest für ein Gebäude in dieser Größe ist ein herausragendes Ereignis", betonte Hans Donko. "Es ist nicht selbstverständlich, Geld in Sozialwohnungen zu investieren, die dringend in Erbendorf benötigt werden." Namentlich nannte er den verhinderten Vorstandsvorsitzenden Dieter Döppl, der für dieses Projekt viel investiert hat. "Mit dem Auftrag wird das örtliche Handwerk beflügelt", so Donko. Dies trage auch zur Entwicklung der Stadt bei.

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