Berufsfeuerwehrtag der Feuerwehr Erbendorf
Jugendfeuerwehrler machen 24-Stunden-Dienst

Viel gelernt haben die Teilnehmer des Berufsfeuerwehrtags von Jugendwart Roland Kaiser (rechts) und Kommandant Bernhard Schmidt (links). Aber auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz. Bild: njn
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Erbendorf
05.09.2017
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Rund um die Uhr im Dauereinsatz. Was es heißt, jederzeit abrufbereit zu sein, erlebten die Feuerwehranwärter hautnah. 24 Stunden waren sie auf dem Sprung und die Einsätze reichten vom Verkehrsunfall bis zum Flächenbrand. Jugendwart Roland Kaiser und Ausbilder Christoph Linkel stellten ein realitätsnahes Drehbuch zusammen.

Für die gut 15 Anwärter kam an diesem Aktionstag nichts zu kurz. Die Teilnehmer konnten auch in die Vorbereitungsarbeiten an Material und Maschinen und in die Nachbearbeitung nach Einsätzen hineinschnuppern. Zudem stand auch etwas Theorie auf dem Plan. Feuerwehrtechnische Aufgaben wurden ebenso durchgesprochen.

Auch das richtige Absetzen eines Notrufs und Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden trainiert. Eingerichtet hatte sich der Nachwuchs im Feuerwehrhaus in der Bräugasse. Nach dem Aufbau des Bettenlagers ertönte auch gleich der erste Alarm: "Verkehrsunfall im Gewerbegebiet beim Metallbauunternehmen Götzl". Mit Hilfe der alten Hasen ging es mit Blaulicht hinaus. Am Unfallort galt es, eine eingeklemmte Person mit Rettungsspreizer und Rettungsschere zu befreien. Kaum zurück im Gerätehaus, wurde die Jugendfeuerwehr erneut gerufen: Zur Beseitigung einer Ölspur im Kreinzlweg. Im weiteren Verlauf der 24 Stunden galt es, im Kirchenwald eine Tierrettung vorzunehmen und in Schadenreuth eine eingeklemmte Person zu retten.

Nicht zuletzt haben sich die Organisatoren zwei Flächenbrände sowie eine Personenrettung einfallen lassen. Bei einigen Einsätzen konnten sich dritte Bürgermeisterin Sonja Heindl und Kreisbrandmeister Herbert Thurm vom Leistungsstand überzeugen. Des Weiteren wurde die Prüfung für die Jugendflamme abgenommen. Vier Jugendliche aus Erbendorf und einer aus Trevesen meisterten diese Aufgabe mit Bravour. Für die Jugendlichen kam aber auch der gesellige Teil nicht zu kurz. In der Nachbesprechung dankten Jugendwart Roland Kaiser und Kommandant Bernhard Schmidt für die tollen Leistungen.
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