Feuerwehr ERbendorf weiht neuen Kommandowagen ein
Mit 177 PS zum Einsatzort

Im Foyer der Stadthalle erhielt das neue Einsatzfahrzeug, ein Audi Q5 den kirchlichen Segen. Mit auf dem Bild (von links hinter dem Fahrzeug) 2. Bürgermeister Johannes Reger, Vorsitzender Albert Vollath, Kommandant Bernhard Schmidt, Bürgermeister Hans Donko, 2. Kommandant Wolfgang Gruber, Pfarrer Martin Besold und Pfarrer Christoph Zeh.
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Erbendorf
09.01.2017
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Ein Audi Q 5 ist der neue Kommandowagen der Erbendorfer Feuerwehr. Er hört auf den Funkrufnamen "Florian Erbendorf 10/1". In einer Blitzaktion wurde das gebrauchte Fahrzeug Mitte des Jahres gekauft. Jetzt erhielt es im Rahmen der Generalversammlung im Foyer der Stadthalle den kirchlichen Segen.

(njn) "Heute ist ein großer Tag, denn wir dürfen heute die Ersatzbeschaffung für unseren 20 Jahre alten Opel Frontera in Betrieb nehmen." Mit diesen Worten eröffnete Feuerwehrvorsitzender Albert Vollath die Fahrzeugweihe. Einen Dank sprach er der Stadt Erbendorf mit Bürgermeister Hans Donko und dem Stadtrat für den Kauf und die Finanzierung des Fahrzeugs aus. Aber auch der Feuerwehrverein habe einen erheblichen Anteil übernommen. Vollaths Dank galt zudem den zahlreichen Feuerwehrkameraden, die in vielen Stunden das Fahrzeug hergerichtet haben.

Pfarrer Martin Besold und Pfarrer Christoph Zeh nahmen die kirchliche Segnung vor. Bürgermeister Donko betonte die Wichtigkeit, dass die Wehr immer auf der Höhe der Zeit sei. Gerne habe die Stadt diese Ersatzbeschaffung unterstützt. Die Feuerwehrkameraden konnte er damit überraschen, dass für den Kauf noch eine Spende in Höhe von 5400 Euro eines namentlich ungenannten Spenders eingeht.

Näheres zum Fahrzeug selbst führte Kommandant Bernhard Schmidt aus. "Den Beschluss zur Ersatzbeschaffung hat eigentlich der TÜV gefasst", betonte er. "Bei der Abnahme im Juli wurde bereits auf vermehrt auftretende Alterungserscheinungen hingewiesen." Wie der Zufall es wollte, wurde die Wehr im gleichen Monat auf eine Anzeige im Internet aufmerksam, in der dieser Audi Q 5 angeboten wurde. "In enger Abstimmung mit unserem Dienstherrn und Bürgermeister Hans Donko wurde mit dessen Unterstützung das Fahrzeug beschafft und konnte bereits am 26. Juli in Erbendorf stehen."

Wie Schmidt weiter ausführte, war der drei Jahre alte Audi ein steter Begleiter eines Kreisbrandmeisters im Harz. "Mit Allrad, Automatik und 177 PS unter der Haube kann die Einsatzleitung der Feuerwehr noch sicherer zu den Einsatzorten fahren", betonte der Kommandant. Der Kommandowagen habe sich bereits bei zahlreichen Einsätzen bestens bewährt. Ausgestattet wurde das Fahrzeug mit Feuerlöschern, einem Rettungsrucksack und Material zur Verkehrsabsicherung. "In erster Linie dient der Kommandowagen dazu, schnell zur Einsatzstelle zu gelangen, damit die Einsatzleitung die Lage erkunden kann, bevor das erste Großfahrzeug eintrifft."

Zu den Kosten führte der Kommandant aus, dass neben dem Kaufpreis von 26 000 Euro noch Umbauten von rund 800 Euro anfielen. "Leider gibt es für diese Fahrzeugklasse keine Zuschüsse mehr vom Freistaat, auch wenn es sich um ein Neufahrzeug handeln würde." Die Kosten habe je zur Hälfte die Stadt und der Feuerwehrverein übernommen.

Neben Schmidts Dank an Feuerwehrführung und Stadt gab er ein großes Kompliment an die gesamte Mannschaft weiter. "Sie haben sich bereits schon mit dem Fahrzeug vertraut gemacht und zahlreiche Einweisungsfahrten übernommen."
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