01.05.2017 - 20:00 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Ilse Aigner bei Maschinenbau Meierhöfer Oberpfalz steht "saugut" da

(njn) Hoher Besuch in der Steinwaldstadt. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner besuchte den Maschinenbaubetrieb Meierhöfer im Industriegebiet. "Die Region hat sich gut entwickelt, das möchte ich ausdrücklich bestätigen", sagte Aigner. "Die Entwicklung in Bayern hat sich jetzt über Jahrzehnte beständig aufgebaut und umgekehrt", betonte Aigner. "Mittlerweile steht der Freistaat Bayern an der Spitze und die Oberpfalz saugut da." Dies führe dazu, dass sich Betriebe, wie die Firma Meierhöfer, gut entwickeln können.

(von links) Firmeninhaber Alfons Meierhöfer, Staatsministerin Ilse Aigner, Landtagsabgeordneter Tobias Reiß und Bürgermeister Hans Donko.
von Jochen NeumannProfil

Firmeninhaber Alfons Meierhöfer stellte Aigner nicht nur seinen 2001 gegründeten Betrieb vor, sondern auch geplante Baumaßnahmen. "Es wird dann die größte Portalfräsmaschine Bayerns in Erbendorf stehen." Als Standortvorteil nannte Alfons Meierhöfer die vorbeiführende B 22.

Bürgermeister Hans Donko ergänzte, dass sich Meierhöfers Betrieb, beinahe wie in Amerika, von den ersten Anfängen in einer Garage aus entwickelt habe. Die gute Entwicklung aller Betriebe im Gewerbegebiet führte Donko vor allem auf das Engagement der Unternehmer und die Fördermöglichkeiten der Staatsregierung zurück. "Die Infrastruktur des Gewerbegebiets ist 1998 sehr gut gefördert worden", hob der Bürgermeister hervor. Aigner staunte nicht schlecht, als Donko einen Quadratmeterpreis von acht Euro im Gewerbegebiet nannte. Als weiteren Standortvorteil nannte er neben der guten Anbindung an B 22 und 299 die Breitbandversorgung mit Glasfaser.

Keine Förderung für Freibad

Für die Stadt habe es seitens der Staatsregierung immer gute Förderungen gegeben. Als Beispiele nannte Donko den Städtebau und den Umbau des Bermas-Produktionsgebäudes zum Aribo-Hotel. Dennoch habe die Stadt ein Problem: "Wir haben ein Freibad und da gibt es zur Zeit keine Förderung." Donko fuhr fort, dass 2020 die Wirtschaftsförderung auslaufe. "Da brauchen wir Ihre Unterstützung, dass unsere Region weiter in der Wirtschaftsförderung bleiben muss."

Bundestagsabgeordneter Reiner Meier ging darauf ein, dass die regionalen Unternehmer, als Beispiel nannte er die Betriebe Meierhöfer und Metallbau Schraml aus Waldershof, ihre Mitarbeiter, die dringend gebraucht werden, aus der Oberpfalz rekrutieren. "Sie wandern nicht mehr ab in Ballungsräume, im Gegenteil, sie kommen zurück in ihre Heimat." Aigner hob hervor, dass die Staatsregierung keine Ballungen wolle, sondern dass "sich jeder Betrieb in den Landesteilen entwickeln kann." Dabei werden alle Möglichkeiten der Förderungen ausgeschöpft.

Aigner betonte auch, wie wichtig mittelständische Betriebe sind. "Das ist die unglaubliche Stärke, die in unserem Land steckt." Die Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008 sei eine schwierige Zeit gewesen. "Wir sind da gut rausgekommen, weil wir unternehmergeführte Betriebe haben." Die Wertschöpfung in der Region erfolge durch mittelständische Unternehmen. "Sie brauchen Platz, um sich entwickeln zu können, sie müssen sich wahrgenommen fühlen, und die Infrastruktur muss da sein."

Als Erinnerungsgeschenk für die Ministerin ließ sich Meierhöfer etwas Besonderes einfallen. Er überreichte an Aigner ihr Bildnis, das mit der betriebseigenen Wasserstrahlanlage von Mitarbeiter Christian Moller in eine Edelstahlplatte gefräst wurde. (weiterer Bericht folgt)

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