13.03.2018 - 20:00 Uhr
Erbendorf

Jahreshauptversammlung des Fördervereins Steinwaldkirche Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

"Die Sanierungskosten der St.-Peters-Kirche werden sich auf rund 400 000 Euro belaufen." Darüber informierte Kirchenpfleger Alfons Meierhöfer bei der Jahresversammlung des Fördervereins. Mit den eigentlichen Arbeiten wird nicht vor 2020 begonnen.

Vorsitzender Ferdinand Schieder (Dritter von rechts) mit dem neugewählten zweiten Vorsitzenden Thomas Grenz (Zweiter von links) und der neuen Beisitzerin Veronika Schieder (Dritte von links). Mit auf dem Bild (von links) Pfarrer Martin Besold, dritte Bürgermeisterin Sonja Heindl und Kirchenpfleger Alfons Meierhöfer. Bild: njn
von Jochen NeumannProfil

Den Auftakt bildete ein Gottesdienst in in Wäldern, der von Pfarrer Martin Besold zelebriert und vom Steinwaldchor umrahmt wurde. Im Vereinslokal Landhaus Wäldern begrüßte Ferdinand Schieder zahlreiche Mitglieder. Nach dem Totengedenken für Alois Schraml und alle verstorbenen Gönner und Spender stellte der Vorsitzende fest, dass dem Verein 104 Mitglieder angehören. Gegenüber dem Vorjahr eine Steigung um zwei Personen.

Schieder bezeichnete das Spendenaufkommen im vergangenen Jahr als sehr erfreulich. Positiv blickte der Vorsitzende auf das Petersfest zurück, das unter dem Motto "70 Jahre Grundsteinlegung" gefeiert wurde. "Ein etwas größeres Petersfest anlässlich der 70-Jahrfeier der Kirche haben wir bereits für 2020 im Blick", so Schieder. "Heuer feiern wir das Petersfest am Sonntag, 1. Juli." In diesem Zusammenhang bat er die Mitglieder, wieder zahlreich als Helfer zur Verfügung zu sehen. "Wir würden uns auch über viele Kuchenspenden freuen."

Neuwahl notwendig

Vorsitzender Ferdinand Schieder teilte mit, dass die bisherige zweite Vorsitzende Carola Rebl aus beruflichen Gründen kurzfristig zurückgetreten sei. Deshalb wurde als weiterer Tagesordnungspunkt die Neuwahl eines zweiten Vorsitzenden aufgenommen. Einstimmig wurde von der Versammlung der bisherige Beisitzer Thomas Grenz gewählt. Neue Beisitzerin ist Veronika Schieder.

"Vergelt's Gott an den Förderverein." Mit diesen Worten sprach Pfarrer Martin Besold seinen Dank für die tollen Leistungen aus. "Hier engagieren sich Leute ehrenamtlich." Bisher sei bereits viel geschehen, und der Förderverein habe sich dabei auch finanziell eingebracht. Der Geistliche erinnerte an die Wegsanierungen, die Restaurierung der Heiligenfiguren oder die Vorbereitungen zur Kirchensanierung.

"Wir werden es nicht schaffen, die Kirchensanierung vor 2020 zu beginnen." Diese Nachricht überbrachte Kirchenpfleger Meierhöfer. Zwar seien die Vorleistungen im Laufen, finanziell könne es die katholische Pfarrei aufgrund dringlicher anderer Projekte derzeit nicht stemmen. "Priorität hat zur Zeit die Sanierung des Lorettoheims in Erbendorf."

45 Prozent Förderung

Die Kosten für die Sanierung der Peterskirche bezifferte Meierhöfer auf 400 000 Euro. "45 Prozent davon wird von der Diözese gefördert, den Rest muss die Pfarrei alleine stemmen." Er, Meierhöfer, versuche noch an andere Fördertöpfe ranzukommen. Den Mitgliedern sicherte er zu, dass die Sanierung ab 2020 fest im Haushalt enthalten sei.

Dritte Bürgermeisterin Sonja Heindl hob die Aktivitäten des Fördervereins vor. "Ein Glück, dass wir einen Pfarrer haben, der gleich von Anfang an mit dabei ist. Auch unser Kirchenpfleger hat die Steinwaldkirche immer im Fokus." Nach ihren Worten sei es eine wichtige Aufgabe, die Kirche auch den nachfolgenden Generationen zu erhalten.

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