11.10.2017 - 20:00 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Schulverbandsversammlung verabschiedet Haushalt Neue PC´s auf der Wunschliste

"Die Schulverbandsumlage pro Schüler ist wieder gesunken", stellte Vorsitzende Hans Donko bei der Verabschiedung des Schulverbandshaushalts für 2017 feststellen. Sie sank von 2390 Euro im Jahr 2016 auf 2300 Euro. Investitionen im Computerbereich stehen auf der Wunschliste der Schulleitung. Im Lehrerzimmer der Grund- und Mittelschule versammelten sich die Bürgermeister Hans Donko, Werner Prucker aus Reuth, Uli Roth aus Krummennaab sowie Rektor Peter Preisinger und Konrektorin Beate Koch.

Schulverbandssitzung im Lehrerzimmer. Auf dem Bild unter anderem die Bürgermeister Uli Roth (zweiter von links), Werner Prucker (dritter von links) und Schulverbandsvorsitzender Bürgermeister Hans Donko (fünfter von links) sowie Rektor Peter Preisinger (fünfter von rechts) und Konrektorin Beate Koch (vierte von rechts).
von Jochen NeumannProfil

Auf der Tagesordnung stand die Jahresrechnung des Schulverbandes Erbendorf für das Jahr 2016, die vom Gremium einstimmig festgestellt wurde. So schließt die Jahresrechnung mit Einnahmen und Ausgaben von 848 700 Euro im Verwaltungshaushalt und der Vermögenshaushalt mit 65 450 Euro.

Hans Donko sprach von einem ordentlichen Ergebnis. "Wir sind sehr zufrieden." Auch seien beim Schulverband keine Schulden vorhanden. Positiv bewertete Donko auch die Entwicklung der Schülerzahlen, die zum 1. Oktober 2016 gegenüber dem Vorjahr um 17 auf 342 gestiegen sei.

Die Schülerzahl beinhaltet nach den Ausführungen des Vorsitzenden neben 28 Schülern aus dem Gemeindebereich Windischeschenbach insgesamt 20 Gastschüler aus den Gemeindebereichen Hopfau, Friedenfels, Neusorg, Kirchendemenreuth, Tirschenreuth, Wildenreuth, Windischeschenbach, Premenreuth und Krummennaab. Rechnungsprüfungsausschuss-Vorsitzender Roth hatte keine Beanstandungen. Einen Dank sprach er der Verwaltung sowie der Schule aus.

Zum Haushaltsplan des Schulverbandes für das Jahr 2017 stellte der Schulverbandsvorsitzende fest, dass heuer das Gesamtvolumen um 23 200 Euro gegenüber dem Vorjahr höher sei und sich auf 913 200 Euro belaufe. "Der Verwaltungshaushalt erhöht sich von 849 400 auf 880 400 Euro und der Vermögenshaushalt verringert sich von 40 600 auf 32 800 Euro.

Erfreut zeigte sich Donko über die Entwicklung der Schulverbandsumlage. Sie ging um 90 Euro auf 2300 Euro je Schüler zurück. Möglich wurde dies aus der Entnahme von 35 000 Euro aus den Rücklagen. "Wir brauchen dieses Geld in den Rücklagen derzeit nicht", so der Vorsitzende.

Wie Bürgermeister Donko weiter ausführte, seien von den Einnahmen im Haushalt 2017 rund 57 Prozent durch Zuschüsse, Mieten, Kostenerstattungen und sonstige Einnahmen gedeckt. Der Restbetrag in Höhe von rund 379 500 Euro (43 Prozent) sei als ungedeckter Bedarf von den am Schulverband beteiligten Kommunen, die Stadt Erbendorf sowie die Gemeinden Krummennaab und Reuth bei Erbendorf, aufzubringen.

Zum Haushalt merkte Donko noch an, dass die größten Ausgabepositionen Miete, Bewirtschaftungskosten und die Schülerbeförderung seien. Doch seien auch Investitionen in einem Volumen von 29 000 Euro getätigt worden. Dazu zählen unter anderem Laptops, ein 3-D-Drucker, eine Klassenzimmerbestuhlung und ein neuer Rasenmäher.

Rektor Peter Preisinger stellte in der Sitzung fest, dass die Anzahl der Grundschüler wieder zunehme. "Die geburtenschwachen Jahrgänge seien jetzt in der fünften und sechsten Jahrgangsstufe." Die aktuelle Schülerzahl belaufe sich auf 321 Schüler, wobei die Grund- und Mittelschule in der Steinwaldstadt immer noch die größte im Landkreis sei. Für dieses Schuljahr machte der Rektor bereits auf ein großes Fest am 4. Mai mit tschechischen Gästen aufmerksam. Besonders hob er auch die mit Leben gefüllten Partnerschaften mit dem örtlichen Berufsbildungszentrum und dem Staatsinstitut für Fachlehrer in Bayreuth hervor, die allen Seiten positive Effekte bringen würden.

"Ganztagsklassen und Ganztagsschule werden die Zukunft sein", stellte Preisinger fest. Auch die Flexklassen in den Grundschuljahrgängen seien etwas Besonderes. "Denn es ist eine andere Art des Unterrichts." Gerade aufgrund dieser Angebote an der Schule sei die hohe Zahl an Gastschülern zurückzuführen.

Zum Schluss hatte Preisinger für dieses Schuljahr noch einen Wunsch, nämlich die Schulcomputer auf neuesten Stand zu bringen. "Der Bereich Medien und Computer nimmt im Unterricht stark zu und da muss man auf dem aktuellsten Stand sein." Die Kosten schätze Preisinger auf rund 23 000 Euro.

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