Sicherheit der Kinder gewährleistet
Schulhaus wird saniert

Neben der energetischen Sanierung wird das gesamte Schulhaus brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Bild: njn
Vermischtes
Erbendorf
22.12.2016
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"Nach dem Umbau und der Sanierung ist unser Schulhaus auf der Höhe der Zeit." Das stellte Bürgermeister Hans Donko in der Stadtratssitzung in Aussicht. Der Brandschutz steht an und Aufzüge kommen.

(njn) Wie Donko in der Sitzung ausführte, habe die Stadt im Rahmen des Förderprogramms KIP für die Grund- und Mittelschule den Abbau von baulichen Barrieren beantragt. Hierzu ist der Einbau eines Personenaufzugs im Schulgebäude vorgesehen, über den alle Geschosse barrierefrei erreichbar seien. Der Aufzug wird neben dem Treppenhaus eingebaut. Auch die Toilettenanlagen werden modernisiert und um ein Behinderten-WC erweitert.

Im Zuge des Aufzugseinbaus werde auch der Brandschutz auf den neuesten Stand gesetzt. Unter anderem sollen sogenannte "Bypass-Lösungen" kommen, die eine Fluchtmöglichkeit von Klassenzimmer zu Klassenzimmer zulassen. Im Bereich des ersten Bauabschnitts aus dem Jahr 1951 sind Fluchtbalkone im ersten und zweiten Obergeschoss an der Südseite vorgesehen. Auch vollwandig-dichtschließende Türen werden eingebaut. Donko wies darauf hin, dass das Kreisbauamt eine Genehmigungsfähigkeit in Aussicht stellte. Die Kosten belaufen sich auf rund 230 000 Euro, die Brandschutzmaßnahmen auf 450 000 Euro. "Gut investiertes Geld", sagte der Bürgermeister. Auch die Fördersätze seien gut. Mit der geplanten energetischen Sanierung werde die Stadt insgesamt rund 1,8 Millionen Euro investieren.

Die Brandschutzmaßnahmen bezeichnete CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger als tragbares Konzept. Die zukünftige Barrierefreiheit sei für ihn eine strategische Weiterentwicklung. "Wir machen unser Schulhaus so zukunftsfähig." Begrüßt wurden beide Maßnahmen auch vom Fraktionsvorsitzenden der SPD, Stadtrat Klaus Gredinger, und von den Freien Wählern Stadtrat Bernhard Schmidt. In seiner Position als Feuerwehrkommandant betonte Schmidt, dass die Ausstattung der Schule mit funkvernetzten Rauchmeldern und Rauchabschlüssen hervorragend sei. "Wichtig ist, dass die Kinder so schnell als möglich gerettet werden." Darauf legte die Fraktionsvorsitzende der CWL, Sonja Heindl Wert.

"Im kommenden Jahr gehe ich dann seit 40 Jahren in die Schule", merkte der Lehrer und Stadtrat Bernhard Reis (SPD) an. "Das Thema Inklusion macht auch vor der Schule nicht halt." Behinderte Kinder hätten es nach dem Umbau im Schulhaus leichter.

Aus dem StadtratAuf dem Weg zur Hochburg

Erbendorf. (njn) Bürgermeister Hans Donko zog in seiner Weihnachts- und Neujahrsansprache eine positive Bilanz zur Stadtentwicklung. "Möglich war dies natürlich auch durch die großzügige Bezuschussung aus vielen Fördertöpfen. Sehr gefreut haben wir uns auch über die Stabilisierungshilfe des Freistaats von 1,2 Millionen Euro."

Der Rathauschef blickte stolz auf das Aribo-Hotel und auch auf das Waldhaus, das sich zu einem gut besuchten Ausflugsziel entwickelt habe. "Die Entscheidung des Stadtrats zum Standort der neuen Stadthalle hat sich als richtig bestätigt", stellte Donko fest. Ziel sei es nun, die Stadt in den kommenden Jahren als kulturelle Hochburg in der Oberpfalz auszubauen. Aktuell listete der Bürgermeister noch den neuen Kreisverkehr an der B 299/Gewerbepark auf.

Nicht vergessen hat Donko in seinen Weihnachtsgrüßen die Ortsteile. Er nannte hier den Kanalanschluss in Siegritz. Er kündigte für das kommende Jahr den Kanalanschluss in Boxdorf an. "Wir kommen der Vollerschließung von Erbendorf immer näher." Donko sprach auch den geplanten Anbau des Feuerwehrhauses in Grötschenreuth sowie den Breitbandausbau im ländlichen Raum an: "Das schnelle Internet mit bis zu 30 M/Bits im gesamten Stadtgebiet ist damit Realität geworden."

"Die Wohn- und Lebensqualität in der Stadt konnte auch im abgelaufenen Jahr weiter gestärkt werden", stellte der Bürgermeister fest. In diesem Zusammenhang wies er auf die Ausweisung des neuen Baugebiets an der Josef-Höser-Straße sowie auf den vorgesehenen Bau eines Miethauses mit 14 Wohneinheiten durch die gemeinnützige Baugenossenschaft hin. "Ich danke allen, die zum Wohle der Stadt beigetragen haben."

CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger, SPD-Sprecher Klaus Gredinger, Stadtrat Bernhard Schmidt (FW) und dritte Bürgermeisterin Sonja Heindl (CWL) stimmten vorbehaltlos in die Lobeshymne ein.
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