Sonderausstellung im Heimat- und Bergbaumuseum
Gruß vom König

Raritäten für Kenner: Die Stadtsiegel von 1571 und 1573. Die Sonderausstellung sowie die interessanten Dauerausstellungen sind am Sonntag, 9. Juli, von 14 bis 16 Uhr sowie am Mittwoch, 12. Juli, zur gleichen Zeit geöffnet. Bild: njn
Vermischtes
Erbendorf
07.07.2017
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Seit 175 Jahren ist Erbendorf wieder eine richtige Stadt. Das Heimat- und Bergbaumuseum erinnert an dieses besondere Ereignis mit einer Sonderausstellung.

(njn) Dokumente aus dieser Zeit sind ebenso zu sehen wie die alten Siegel der Stadt und Bürgermeistermedaillen. Geöffnet ist das gesamte Museum an diesem Sonntag, 9. Juli, von 14 bis 16 Uhr. Mal Markt, mal Stadt, sogar Dorf und Städtlein wurde Erbendorf im Laufe der Jahrhunderte genannt. Dass sich die Bezeichnung so oft änderte, lag an den damaligen Schreibern und nicht zuletzt an den zahlreichen Stadtbränden.

Wertvolle kaiserliche und königliche Urkunden gingen dabei verloren. Für die damaligen Ratsherren war es dann immer wieder schwer, auf die verbrieften Stadtrechte zu pochen. Auf ein Ersuchen des Magistrats hin bewilligte König Ludwig I. von Bayern mit Schreiben vom 6. Juni 1842 dem damaligen Markt Erbendorf die Wiederannahme. Das Randsignat des Königs datiert Rom, den 6. Juni 1842. Im Vollzug dieser königlichen Bewilligung erging erst unter dem 21. Juni 1842 die Entschließung des Ministeriums des Innern an die oberpfälzische Kreisregierung. In der Sonderausstellung findet sich auch ein Protokoll des Stadtrats vom 19. September 1942, mitten im Krieg, und berichtet über die Festsitzung zum "100-Jährigen". So heißt es im Protokoll: "Obwohl dieser geschichtliche Tag Anlaß zu einer größeren Feier gewesen wäre, beschränkte man sich mit Rücksicht auf die jetzigen Kriegsverhältnisse auf eine Festsitzung im Rathaus."
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