Stadt ergreift Maßnahmen gegen Leerstände
Zuschuss für Abriss

Mit der Förderinitiative Nordostbayern soll auch der Abbruch des Anwesens in der St.-Veit-Straße finanziert werden.
Vermischtes
Erbendorf
17.05.2017
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Nicht nur Aufbauen kostet Geld, auch Abreißen ist in Erbendorf nicht umsonst. Und deshalb freut sich Bürgermeister Hans Donko: "Wir sind stolz, dass wir am Programm Förderoffensive Nordostbayern partizipieren können."

(njn) Die Stadt kann nun die seit längerem vorgesehenen Maßnahmen, den Abbruch der ehemaligen Gastwirtschaft in Grötschenreuth und eines Anwesens in der St.-Veit-Straße, umsetzen. Die Gesamtkosten von 200 000 Euro werden mit 90 Prozent bezuschusst.

Bürgermeister Donko wies darauf hin, dass die Staatsregierung rund 20 Millionen Euro für Städtebauförderungsmaßnahmen in von Gebäudeleerständen besonders betroffenen Städten und Gemeinden zur Verfügung stellte. Im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern unterstütze sie Projekte in strukturschwachen Gebieten. Neben einigen Landkreisen in Oberfranken erhält auch der Landkreis Tirschenreuth Hilfestellung.

"Leider ist in den Medien untergegangen, dass auch Projekte der Stadt Erbendorf aus dieser Förderoffensive bezuschusst werden", so der Bürgermeister. "Wir haben eine gute Bewerbung abgeliefert und konnten bei unseren Vorhaben punkten." Eine Maßnahme werde nach den Worten von Donko in Grötschenreuth abgewickelt. Dort soll das bereits jahrelang leerstehende ehemalige Wirtshaus an der Staatsstraße angekauft und abgebrochen werden. "Damit wird die Ortsansicht wesentlich verbessert", so Donko. Noch heuer soll das Ganze über die Bühne gehen.

Ein weiteres Projekt ist der Abbruch eines Hauses in der St.-Veit-Straße. Dieses stehe ebenfalls schon seit einigen Jahren leer. Wie der Bürgermeister ausführte, soll damit der Weg für eine Straßenverbreiterung in diesem Bereich freigemacht werden.

Die Gesamtkosten bezifferte Donko hier auf 200 000 Euro. "Abzüglich der Förderung von 90 Prozent belasten diese Maßnahme unseren Haushalt nicht dramatisch." Einen Dank sprach er der Staatsregierung für die Förderung aus. Besonders hob er Landtagsabgeordneten Tobias Reiß hervor, der in München daran beteiligt gewesen sei, dass auch Kommunen des Landkreises Tirschenreuth berücksichtigt werden.
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