Stadtrat segnet Jahresabschlüsse ab
Schwarze Zahlen nahen

Vermischtes
Erbendorf
18.10.2017
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Die Erbendorfer Sporthalle und das Freibad haben den Stadtwerken finanzielle Verluste beschert. Doch nun konnte Bürgermeister Hans Donko den Stadträten gute Nachrichten mitteilen.

"Mit einer Bilanzsumme von mehr als 22 Millionen Euro haben sich die Stadtwerke zu einem wichtigen Arbeitgeber und großem Wirtschaftsbetrieb der Stadt mit immerhin zehn Geschäftsfeldern entwickelt", stellte Bürgermeister Hans Donko fest. Die Stadtwerke seien auf einem guten Weg. Der Stadtrat genehmigte die Jahresabschlüsse 2014 und 2015.

Der Bayerische Kommunale Prüfungsverband kontrollierte die Jahresabschlüsse 2014 und 2015 für die Stadtwerke. Der Prüfungsbericht wurde in der Sitzung des Werkausschusses am 5. Oktober beraten. Der Jahresabschluss 2014 weist einen Jahresverlust von 500 324,27 Euro aus, der auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Nachträglich genehmigten die Stadtratsmitglieder auch die außerordentlichen Ausgaben des Jahres 2014 mit 36 000 Euro für Wasserleitungsbauarbeiten, Überschreitungen beim Fernwärmenetz in Höhe von 12 000 Euro und bei der Wasserversorgung mit 46 200 Euro. Der Jahresverlust des Jahresabschlusses für 2015 beläuft sich auf 305 123,02 Euro. Er soll ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen werden. Überschreitungen bei der Straßenbeleuchtung mit 48 100 Euro und bei der Fernwärmeversorgung mit 9000 Euro wurden nachträglich genehmigt.

Bürgermeister Hans Donko betonte, dass sich die Stadtwerke gut entwickeln würden. "Die Verluste, die hauptsächlich in den Sparten Doppelsporthalle und Freibad entstanden sind, sind Jahr für Jahr rückläufig." Er sei sich sicher, dass bereits im Abschluss 2017 die Abschreibungen annähernd erwirtschaftet und somit schwarze Zahlen geschrieben werden können.

Donko, der zugleich Werkleiter der Stadtwerke ist, dankte nach der uneingeschränkten Entlastung dem Werkausschuss sowie dem Rechnungsprüfungsausschuss und nicht zuletzt der Verwaltung im Rathaus für das umfassende Zahlenmaterial.

Startschuss für Raiffeisen-LagerhausDer Stadtrat beschloss außerdem die 6. Änderung des Bebauungsplans Industriegebiet "Schleifmühl" sowie die Satzung des Bebauungsplans. Damit ist der Weg für die Raiffeisenbank Oberpfalz Nordwest frei, das Lagerhaus im Gewerbegebiet zu erweitern.

Bereits in der September-Sitzung hat der Stadtrat die Änderung des Bebauungsplans Industriegebiet - "Schleifmühl" für die Bauparzellen 17 und 23 genehmigt. Die Änderung betrifft die Verschmelzung der Bauparzellen und die Zulassung einer abweichenden Bauweise mit Gebäudelängen über 50 Meter. Wie Bürgermeister Hans Donko ausführte, findet die Beteiligung der Öffentlichkeit und der betroffenen Träger öffentlicher Belange bis Montag, 30. Oktobern statt.

Nachdem die beteiligten Träger, das Kreisbauamt und die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Tirschenreuth keine Einwände erhoben hatten und die Bauparzellen im Eigentum der Raiffeisenbank Oberpfalz Nordwest eG sind, könne der Satzungsbeschluss, eventuell nach fristgerecht eingehender Einwendungen durch die Öffentlichkeit erfolgen. (njn)
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