11.10.2017 - 20:00 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Steinwald-Allianz präsentiert sich bei tschechischen Nachbarn Apfelfest mit Zoigl und Karpfencreme

Eine zehnjährige Partnerschaft feiert die Steinwald-Allianz mit der tschechischen Mikroregion Konstantinsbad. Zahlreiche Exkursionen und Arbeitstreffen fanden dazu im Rahmen des Euregio-Egrensis-Kleinprojekts "Huz'ngöi bei den Nachbarn" statt.

Rund um die Kirche auf dem Krasikov organisiert die Partnerregion alljährlich das Apfelfest, bei der auch die Steinwald-Allianz mit einem eigenen Stand vertreten war.
von Jochen NeumannProfil

Zum Abschluss reisten über 50 Teilnehmer aus vielen Gemeinden der Steinwald-Allianz zum traditionellen Apfelfest auf dem Berg Krasikov. Die Burgruine und Kirche auf dem Krasikov, zu Deutsch Schwanberg, bilden alle Jahre für das Apfelfest eine herrliche Kulisse. Die tschechischen Partner ließen mit ihren Ständen und ihrem unterhaltsamen Programm keine Wünsche offen. Vom Leierkasten-Spieler über eine Puppenbühne bis hin zu einem lus-tigen Apfelstrudel-Contest gab es viel zu bestaunen.

Die Besucher aus der Steinwaldregion mischten sich unter die Einheimischen und konnten einen kurzweiligen Nachmittag, wenn auch bei kühlen Temperaturen, verbringen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Mit allerlei regionalen Schmankerln und Apfelspeisen verwöhnten die tschechischen Nachbarn die Gaumen aller. Die Steinwald-Allianz war mit einem eigenen Stand vertreten, an dem sie nicht nur informierte sondern ebenso heimische Spezialitäten anbot.

Karpfencreme als Brotaufstrich, 40 Liter Zoiglbier, Wurstspezialitäten und Brot aus dem Steinwald wurden nach vielen Jahren des Besuchs auch schon mit Freude erwartet. Johannes Dötterl aus Sassenhof sorgte mit seiner Harmonika für Gemütlichkeit am Infostand.

Martin Schmid, Geschäftsführer der Steinwald-Allianz, freute sich vor allem über die vielen Teilnehmer an der Busfahrt. "In den neun Gemeinden der Mikroregion leben nicht einmal 5000 Einwohner auf einer Fläche von 200 Quadratkilometern", informierte er die Reisenden über die strukturschwache Region im Norden des Bezirks Tachov. Dabei merkte er an, dass die Probleme mit Leerständen und die Auswirkungen des demografischen Wandels also nicht nur ein nordbayerisches Problem seien sondern auch in Tschechien spürbar sei.

"Umso wichtiger sind EU-Fördermittel für grenzüberschreitende Projekte und Konzeptentwicklungen, wie sie in der Vergangenheit schon stattfanden", so Schmid. "Um gut zusammenarbeiten zu können, muss man sich kennenlernen", erklärte er. Und das war eben das Ziel des Projekts "Huz'ngöi bei den Nachbarn".

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