Steinzeit-Projekt in der Mittelschule
Mit Erden malen

Erst wurden mit Kohlestücken die Umrisse gezeichnet, dann gings ans Ausmalen.
Vermischtes
Erbendorf
16.02.2018
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Wie in der Steinzeit gemalt wurde, dieser Frage gingen die Mittelschüler der sechsten Klasse in einem Projekt mit dem Staatsinstitut für Fachlehrerausbildung in Bayreuth nach. Gut 20 Studenten zeichneten mit althergebrachten Werkzeugen und experimentierten mit Erden als Farben. Dabei schufen die Teilnehmer Kunstwerke, die sich beinahe mit dem Original vergleichen lassen.

Erst seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts ist dem modernen Menschen bewusst, dass bereits Steinzeitmenschen in ihren Höhlen Kunstwerke schufen. Sie sind das älteste Zeugnis von Menschen, die die letzte Eiszeit erlebten.

Die Felszeichnungen handeln meist von Tieren und Menschen. Alle heutigen Fundstätten zeigen dabei die Motive der Kunstwerke eine Gemeinsamkeit, nämlich die Kunst der Jagdkultur.

Vorbereitungsarbeit leisteten die angehenden Fachlehrer des Staatsinstituts. Sie brachten haufenweise Felswandstrukturen aus Pappmaché mit in die Schule. Auf dieser Unterlage konnten die Schüler dann ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Keine Pinsel, sondern Holzstäbchen, Zweige und Kohlereste sowie nicht zuletzt die eigenen Finger kommen zum Einsatz. Farben konnten die Schüler aus Erde selbst zusammenstellen und im Mörser zu Pulver verarbeiten. Mit etwas Wasser vermischt wurden tolle Kunstwerke geschaffen, die im ganzen Schulhaus zu sehen sind.
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