The World of Musicals in Erbendorf
Vampire tanzen in Stadthalle

Aus "Mamma Mia" gab es in einem Medley jede Menge bekannte ABBA-Songs zu hören.
Vermischtes
Erbendorf
10.01.2017
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Schillernde Kostüme, bekannte Melodien und unterschiedliche Handlungsorte. "The World of Musicals" in der Stadthalle bot jede Menge Abwechslung und hier und da sogar ein bisschen Gänsehautgefühl.

Auf eine musikalische Reise durch die ganze Welt nahm das Ensemble von "The World of Musicals" die Zuschauer in der Erbendorfer Stadthalle mit. Die bunt gemischte Truppe aus England und Wales begeisterte mit den schönsten Liedern aus bekannten Musicals.

Schon die Eröffnung der Show war imposant. Denn zu Beginn ging es mit dem "König der Löwen" in die Steppe. In afrikanischen Kostümen eroberten Simba und seine Freunde mit "Circle of Life" und Elton Johns "Can You Feel the Love Tonight" die Bühne.

Medley von ABBA

Gleich darauf wurden nicht nur die Kostüme, sondern auch der Kontinent gewechselt. Denn "Hinterm Horizont" wartete schon das "Mädchen aus Ostberlin", das Udo Lindenberg einst den Kopf verdrehte. Weiter ging die Reise in den hohen Norden Europas. Die größten Hits von ABBA kamen in einem Medley auf die Bühne.

Deutlich gruseliger wurde es beim Ausflug nach Transsilvanien ins Schloss des düsteren Grafen von Krolock, dessen Geliebte in der "Totalen Finsternis" versinkt. Unsterblich ist auch das Musical "Tanz der Vampire", das in der Welt der Musicals natürlich nicht fehlen durfte. Doch die Gänsehaut hielt nicht lange an, schnell wurde es wieder fröhlicher.

Denn, dass man auch als "ausgeflippter Alter" noch mit dem Motorrad in die Discothek fahren und Gitarre spielen kann, wusste schon Udo Jürgens. "Mit 66 Jahren" ist schließlich noch lange nicht Schluss. Und es bleibt immer noch genug Zeit für einen Besuch in New York.

Vom Kreuzfahrtschiff ging es nahtlos weiter in den Beichtstuhl, wo die Stimmung zu den Liedern aus "Sister Act" kochte. Bei "Oh Happy Day" hielt es niemanden mehr auf den Stühlen, die Künstler mussten das Publikum nicht lange zum Mitsingen und -klatschen auffordern.

Nach der Pause wurde die Reise in den Katakomben der Pariser Oper fortgesetzt, wo die hübsche Sängerin Christine auf das mysteriöse "Phantom" trifft, das sie am liebsten gar nicht mehr gehen lassen will.

Strapse und High Heels

Verrückte Outfits und jede Menge Exzentrik erwartete das Publikum mit der "Rocky Horror Picture Show" und dem "Sweet Transvestite" Frank N. Furter, der stilecht in Strapsen und High Heels auf der Bühne stand. Zunächst machte jedoch noch Brad seiner Janet eine musikalische Liebeserklärung mit "Dammit Janet".

Den krönenden Abschluss mit jeder Menge Romantik lieferten schließlich Johnny Castle und Baby Houseman mit "Time of my Life" und Hebefigur wie im Kino. Mit einem donnernden Applaus belohnten die Zuschauer in der fast ausverkauften Stadthalle die Darbietungen.
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