05.12.2017 - 20:00 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Viel Lob aber kein Geld Keine staatliche Förderung für Ersthelferfahrzeuge

Der Bayerische Innenminister, Joachim Herrmann war Gast der Landesversammlung des Bayerischen Roten Kreuzes in Erbendorf. Die Gelegenheit nutzte das Team der Organisierten Ersten Hilfe (OEH), um das besondere Projekt zwischen Rotem Kreuz und Feuerwehr vorzustellen.

Staatsminister Herrmann gratulierte der Organisierten Ersten Hilfe Erbendorf zu ihrem neuen Einsatzfahrzeug.
von Roland WellenhöferProfil

Dabei wurde auch die schwierige finanzielle Situation der Ersthelfer angesprochen und das neue Einsatzfahrzeug vorgestellt. OEH-Leiter Fabian Keppler-Stobrawe präsentierte mit wenigen Worten die Ersthelfergruppe und betonte, dass seit nunmehr über 18 Jahren die BRK-Bereitschaft Erbendorf und die Feuerwehr der Steinwaldstadt dieses Projekt gemeinsam betreiben. Dies gebe es in ganz Bayern nur zwei Mal.

Keppler-Stobrawe berichtete auch über die Finanzierung des Einsatzfahrzeugs, welches ausschließlich aus Spendengeldern bezahlt wurde. Daher bat er den Staatsminister, der wenige Minuten zuvor auf der Landesversammlung betonte, die Einsatzkräfte sollten über die technisch neuesten Einsatzmittel flächendeckend verfügen, auch Fahrzeuge der Helfer vor Ort und First Responder staatlich zu unterstützen.

"Zu wissen, dass unser Dienst geschätzt wird, ist das eine, aber eine staatliche finanzielle Unterstützung würde den Ersthelfergruppen den Alltag deutlich erleichtern", erläuterte Keppler-Stobrawe. Landtagsabgeordneter Tobias Reiß unterstütze das Statement des Erbendorfers und fügte hinzu, dass gerade in der Nordoberpfalz die Helfer vor Ort flächendeckend agierten und eine nicht mehr wegzudenkende Hilfe im Rettungswesen darstelle.

Staatsminister Herrmann gratulierte der OEH zu ihrem neuen Einsatzfahrzeug und freute sich, dass diese Ersthelfergruppe in ihrer Art schon so lange bestehe. Aber Geld gab es keines.

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