16.02.2018 - 20:00 Uhr
Erbendorf

Siegel für "Glaslkouchn"

Das vor gut zwei Jahren von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner eingeführte Bayerische Bio-Siegel breitet sich aus. Auch ein Erbendorfer darf sich nun damit schmücken.

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (rechts) und LVÖ-Vorsitzender Josef Wetzstein (links) gratulieren Josef Schmid ( aus Erbendorf. Bild: Seyfarth
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Nürnberg/Erbendorf. Wie Brunner auf der "Biofach" in Nürnberg sagte, nutzen inzwischen 130 Unternehmen im Freistaat das weiß-blaue Siegel, um ihren Kunden auf mehr als 1000 Produkten die garantierte Herkunft der Waren aus Bayern zu signalisieren.

Und auch die Verbraucher kennen und schätzen das Siegel zunehmend als Orientierung: Einer aktuellen Umfrage der Technischen Universität München zufolge ist rund der Hälfte der Verbraucher in Bayern das Bio-Siegel bereits ein fester Begriff. "Dieses erfreuliche Interesse bei Herstellern, Verarbeitern und auch den Kunden ist für uns eine Bestätigung, dass wir damit den richtigen Weg beschritten haben", sagte Brunner bei der Überreichung der Urkunde an den 130. Zeichennutzer, den Betrieb von Josef Schmidt aus Erbendorf. Der Bioland-Hof nutzt das Siegel ab sofort für seinen "Grenzmühlner Glaslkouchn". Das eigene Bayerische Bio-Siegel war nach der Genehmigung durch die EU-Kommission im Dezember 2015 auf dem Markt eingeführt worden. Die Qualitätsvorgaben orientieren sich an den Standards der Öko-Verbände und gehen damit deutlich über die gesetzlichen Vorgaben für Bio hinaus. Alle Teilnehmer sind in ein mehrstufiges Kontrollsystem eingebunden. Das Siegel ist wichtiger Bestandteil des Landesprogramms "BioRegio Bayern 2020", das die Öko-Produktion im Freistaat voranbringen soll. Mittlerweile bewirtschaften in Bayern 9200 Betriebe mehr als 300 000 Hektar nach ökologischen Vorgaben.

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