10.07.2017 - 16:46 Uhr
Oberpfalz

Erstauflage von Kleinstadt Sound ein Erfolg Mit DJane Emma durch die Nacht

"Nz-nz-nz-nz-nz-nz"- das SCE-Gelände war für einen Tag fest in Händen einer feiernden Elektro- und Techno-Gemeinde. Überall strahlende und freundliche Besucher, eine entspannte und lockere Stimmung.

von Doris MayerProfil

(myd) Bei strahlender Sonne und gut 30 Grad im Schatten tröpfelten die Besucher die ersten beiden Stunden des ersten Eschenbacher Elektro-Festivals eher sporadisch herein. Dann aber füllte sich der Platz des SCE-Geländes mit tanz- und feierfreudigen Besuchern.

After-Show-Party

Für tanzbar-relaxten Sound zum Einstieg sorgte DJ Fee mit DJ Encore und DJ Marco Morgenrot. Die Besucher konnten wahlweise in den Lounge-Bereichen entspannen, im Biergarten sitzen, oder vor der Bühne abtanzen. Blümchen fürs Haar und Farbe für den Körper gab es an einer Schminktheke. Ein weiterer Höhepunkt waren auch die in viele bunte Lichter getauchten Bars in der Festhalle des SCE. Um 17 Uhr enterte DJ 9K die Bühne. Mit Alex Greed nahm bei Einbruch der Dunkelheit der Sound an Härte und die Tanzwütigen vor der Bühne zu. DJane Tante Emma übernahm als Abschluss-Act das Pult und heizte noch einmal so richtig ein. Als um 1 Uhr die Musik beendet wurde, verließen die Besucher rasch und diszipliniert das Gelände. Einige davon machten sich auf den Weg in das Stadtcafé zur After-Show-Party bis in die Morgenstunden mit Tante Emma.

Fazit des Veranstalters

Außergewöhnlich an diesem Festival waren zwei Dinge: Es war die erste große und laute Open-Air-Veranstaltung für junge Leute in der ehemaligen Kreisstadt. Und: Der Initiator ist ein Privatperson. Seit seiner Jugend begeistert sich Andreas Wolter aus Eschenbach für elektronische Musik, er hatte die Idee für das Festival. Wie lautet sein Fazit?

Wie zufrieden sind Sie mit dem Ablauf des Festivals?

Andreas Wolter: Ich bin super zufrieden, die Resonanz der Besucher war durchwegs sehr positiv. Alle genossen die easy Stimmung und auch der Ablauf war dank vorausschauender Organisation total problemlos. Nur ich hätte mir ein wenig mehr Besucher erhofft.

Sind Sie während der Planung auf Schwierigkeiten gestoßen?

Ja, gleich zu Beginn. Es war nicht so leicht, ein geeignetes Gelände in Eschenbach zu finden. Das SCE-Gelände ist ideal.

Gab es etwas, was leichter funktionierte als Sie dachten?

Was wirklich super einfach war, war die Kooperation mit dem SC Eschenbach. Die Mitglieder haben sich überall tatkräftig mit eingebracht, die Zusammenarbeit verlief total erfreulich, zuverlässig und ohne Probleme. Unser gemeinsames Anliegen war, dass für die Eschenbacher Jugend etwas geboten ist. Die Unterstützung durch Karl-Heinz Betzl war ebenso Gold wert.

Würden Sie ein solches Festival in Eschenbach wieder auf die Beine stellen?

Auf jeden Fall! Ob das aber schon nächstes Jahr sein wird, ist noch nicht klar. Es ist für mich davon abhängig, ob ein Mitveranstalter mit einsteigt, so dass die finanzielle Last ein wenig verteilt ist. Auf jeden Fall möchte ich den Anwohnern für ihr Verständnis danken.

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