01.03.2018 - 20:00 Uhr

Gemeinschaft Sankt Georg kommt zu Jahreshauptversammlung zusammen - Daniel Exner neuer ... Starkes "Wir-Gefühl" verbindet

Eine feste Gemeinschaft feiert im wahrsten Sinne des Wortes ihren Gemeinsinn: Harmonie ist Trumpf bei der Jahreshauptversammlung der Gemeinschaft Sankt Georg (GSG). Eingebunden in Neuwahlen und Ehrungen kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Flüssiges und Deftiges gehören seit jeher zum Fastenbrauch der Gemeinschaft.

von Robert DotzauerProfil

Doch vor dem Genussabend im Gasthof Burger war eine personelle Weichenstellung angesagt: Vorsitzende Petra Danzer suchte wieder einmal nach einem neuen Stellvertreter. Nach dem berufsbedingten Abschied von Peter Nasser war eine Neubesetzung notwendig. Danzer hatte bei der Suche nach einem neuen "Vize" Vorarbeit geleistet - und eine hoffnungsvolle Nachwuchskraft gefunden. Ihren Vorschlag, Daniel Exner zum neuen Stellvertreter zu wählen, nahmen die 30 Mitglieder ebenso einstimmig an wie sie "ihre Petra" als Vorsitzende bestätigten.

Schriftführer bleibt Jochen Junkawitsch. Auch die Kasse ist nun in neuen Händen: Schatzmeister Peter Rupprecht übergab die Geschäfte an den einstimmig gewählten Jürgen Gottsche. Die Kasse prüfen wie bisher Herbert Reindl und Manfred Schieder. Als Beisitzer fungieren Wolfgang Denk, Matthias Dunzer und Peter Rupprecht. Christian Dietz und Jürgen Gottsche erklärten sich bereit, die Aufgabe der Hüttenwarte zu übernehmen.

Vereinsname ist Programm

In Anwesenheit von drittem Bürgermeister Klaus Lehl hatte die Gemeinschaft zunächst der verstorbenen Mitglieder Siegfried Bayer und Willi Trummer gedacht. Dann blickte Petra Danzer in Wort und Bild auf das Vereinsjahr 2017 des insgesamt 157 Mitglieder starken Vereins zurück und fasste zusammen: "Bei uns ist der Vereinsname Programm." Das Wort "Gemeinschaft" deuten Soziologen als einen Freundeskreis, dessen Mitglieder durch ein starkes "Wir-Gefühl" miteinander verbunden sind. Dieser Eindruck verfestigte sich beim Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden.

In chronologischer Reihenfolge erinnerte sie an eine Vielzahl von Veranstaltungen mit besonders starker familiärer Prägung: zum Beispiel die Vorstellung des Missionsprojekts "Zubza" mit Spendenübergabe an Hans Rupprecht, die Mitgliedervollversammlung der GSG Regensburg und die Stadtmeisterschaft im Kegeln mit der Teilnahme von zwei Teams. Das Mitwirken am Kreuzweg und den traditionellen Emmausgang waren für Petra Danzer ebenso erwähnenswert wie die alljährliche zünftige Vatertagsfeier an der Pfadfinderhütte am Rußweiher.

Starkes Gewicht haben für die GSG die Familienwanderungen. Eine Radtour hatte das Siedlerfest zum Endziel, die Herbstwanderung von der Burgruine Waldeck zum Armesberg stellte sich als "Traumpfad" heraus. Auf der Basis gemeinsamer Ziele und Interessen erwiesen sich auch die Nikolausaktion, die Waldweihnacht mit Fackelwanderung zur Pfadfinderhütte und die Nachtwanderung zum Jahresausklang als Volltreffer, merkte die Vorsitzende an.

Gegenseitige Hilfe

Sie blickte zudem auf die Unterstützung des Pfadfinderstammes bei der Organisation des Stodlfestes zurück. Lob gab es für die Pfadfinder für die Hilfe bei den Nikolaus-Hausbesuchen und bei den wiederholten Arbeitseinsätzen an der Pfadfinderhütte. Diese Anerkennung kam prompt zurück: Die DPSG-Stammesführer Felix Leipold und Johannes Sporrer bedankten sich für die vielfältige Hilfe - "menschlich wie auch finanziell" - und versprachen Unterstützung bei den kommenden Arbeitseinsätzen in der Althütte in Bayerischen Wald.

Mit etwas Wehmut verabschiedete Vorsitzende Petra Danzer anschließend "Urgesteine" der Pfadfinder und der GSG aus dem erweiterten Vorstand. Für den langjährigen Stammesführer und GSG-Gründer Franz Dilling sowie für Franz Nasser gab es stürmischen Beifall, als Danzer, verbunden mit Dankesworten, Gutscheine überreichte.

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