18.01.2018 - 16:14 Uhr
Oberpfalz

Hundeführer des Schäferhudnevereins zeigen Tiere sogar bei Zuchtschau in Österreich: Im In- und auch im Ausland präsent

Die Eschenbacher Freunde des Deutschen Schäferhundes sind nicht nur geschätzte Gastgeber für Hundeführer aus der Bundesrepublik und dem Ausland. Sie gehen mit ihren Tieren auch auf Reisen zu weit entfernten Veranstaltungen.

von Walther HermannProfil

Den Beweis dafür lieferte Tanja Gilch in ihrem Bericht in der Jahreshauptversammlung der Schäferhundevereins (SV). Die Zuchtwartin dankte den 8 Mitgliedern, die ihre Hunde bei insgesamt 24 Zuchtschauen vorgestellt hatten. Dabei ging sie nicht nur auf Schauveranstaltungen in Großostheim, Leipheim, München und Ulm ein: "Unsere Hundeführer waren auch in Sachsen und Österreich präsent", freute sie sich. Erfolgreiche Ankörungen (Zuchttauglichkeitsprüfungen) bescheinigte sie vier Hunden, die neben ihr selbst auch Jürgen Kühnl und Daniele Zitt in Eschenbach, Großostheim und Hof vorgestellt hatten: Delia vom Gleißenauer Schloss, Dagi vom Osterberger Land, Shakira von der Römerhalde und Larek von Pentavita. Genau Buch geführt hatte sie über die sechs Würfe, die sich bei Hunden der Familie Pürkner, von Jürgen Wohlrab und von ihr eingestellt hatten. Im Zuchtwartbuch hatte sie 18 Rüden und 25 Hündinnen als Nachwuchs registriert.

Exakt beobachtet hat Stefan Bunke das Geschehen auf den Übungsflächen und in der Natur. Nach einer Rückschau auf die Ausbildungswart-Tagung der Landesgruppe befasste er sich mit dem Sieben-Länder-Wettkampf in Eschenbach mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und dankte allen Helfern für ihren "vollen Einsatz". Bei den Prüfungen der Ortsgruppe wurden am 25. Juni und am 26. November insgesamt 28 Hunde vorgeführt.

Dank an Landwirte

Bunke ging zudem auf die Ausdauer-, Begleithund- und Schutzhundprüfungen ein, in denen er ein Spiegelbild des Ausbildungsstandes der Hunde sah. Sein Bericht enthielt auch die Prüfungsergebnisse von Mitgliedern, die an fünf auswärtigen Tests teilgenommen hatten. Dank sagte er Landwirten, Jägern und Grundbesitzern, die sich bei Prüfungen des Vereins stets kooperativ gezeigt hatten.

Mit einer Frohbotschaft begann Jugendwartin Ulrike Schmidt ihren Bericht: 16 Kinder und Jugendliche umfasst die Nachwuchsgruppe. Das Geschehen dort ließ sie mit all seinen Facetten Revue passieren. Dabei bescheinigte sie den Mädchen und Buben einen Feuereifer beim Backen von Hundekeksen und eine "erstaunliche Ausdauer und Professionalität" beim anschließenden Verkauf beim Sieben-Länder-Wettkampf. Aus den Erlösen der zugleich betriebenen Tombola zwackte die Gruppe 100 Euro für die 2003 von den Landesgruppenjugendwarten ins Leben gerufene Aktion "SV-Jugend hilft" ab.

Lob für Franziska Kühnl

Überaus lebendig schilderte sie den Verlauf des Landesgruppenzeltlagers in Mainaschaff, das mit Geschicklichkeitsparcours, Disco, Bootsfahrt, Schatzsuche und Wasserschlacht sowie SV-Disziplinen wie Fährtenarbeit und Schutzdienst der Höhepunkt des Jahres gewesen sei. Schmidt regte an, das Zeltlager der Landesgruppe "einmal bei uns abzuhalten". Stolz und erfreut zeigte sie sich angesichts der sportlichen Erfolge von Franziska Kühnl, die sich bei Zuchtschauen in der Gebrauchshundeklasse Hündinnen ein V1 und in der Gebrauchshundeschau Rüden ein V2 geholt hat: "Diese Einträge können sich im Sportpass sehen lassen."

Nach Informationen über die Beteiligung am Jugend-Jam in der SCE-Halle und die Weihnachtsfeier galt ihre Vorschau der Jugendwarttagung sowie zwei Jugend- und Juniorenmeisterschaften in Zucht, Leistung und Agility (jeweils der Landesgruppe). Dank sagte sie allen Spendern, die 2017 das "Sparschwein der Gruppe großzügig gefüttert" haben.

Spende für Jugend

15 Jahre Vorstandstätigkeit sind mit viel Freude, aber auch viel Nervenbelastung verbunden, merkte Bürgermeister Peter Lehr beim Rückzug des langjährigen Vorsitzenden Manfred Kausler in die zweite Reihe an. Er erinnerte an den internationalen Sieben-Länder-Wettbewerb 2017 auf den Sportanlagen des SCE, der wie jede andere überregionale Veranstaltung des Vereins mit viel Engagement und Leistung verbunden war. Lehr bescheinigte dem Schäferhundeverein erhebliche Werbung für die Stadt. Seinen Dank an Kausler und die ebenfalls scheidende Jugendwartin Ulrike Schmidt für ihre Leistungen für Verein und Stadt verband er mit einer Spende für die Jugendgruppe. (rn)

 

 

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