Stadtverband tagte
Arbeit über Arbeit

Bauernmarkt und Bürgerfest werfen ihre Schatten voraus. Bei beiden mit von der Partie ist der Stadtverband. Circa 60 Aussteller kündigt Vorsitzender Dieter Kies in der Vollversammlung für den Bauernmarkt am 28. Mai an. Und das Bürgerfest am 30. Juli wird erstmals mit einem evangelischen Gottesdienst eröffnet.

(rn) Neben dem Stadtverband fungieren auch Bauernverband und Stadt als Veranstalter des Bauernmarkts. Zur Übernahme des Ausschanks erklärte sich die Feuerwehr bereit, teilte Kies mit. Bedienen werden die Gardemädchen der Faschingsgesellschaft.

"Die Teilnahmemeldungen für das Bürgerfest sind bis 30. Juni im Rathaus abzugeben", erinnerte der Vorsitzende die Vereinsvertreter. Acht Verkaufsbuden können bei der Stadt ausgeliehen werden; bei der Anlieferung durch den Bauhof müssen mehrere Helfer des jeweiligen Vereins anwesend sein. Mit Nachdruck erinnerte Kies daran, dass Getränke nur über die damit beauftragte Feuerwehr empfangen und verkauft werden dürfen. Speisen dürfen nur an Ständen verkauft werden, die dafür angemeldet sind. Ergänzend mahnte er an, Speisen in ausreichender Menge bereitzuhalten. Großen Wert legt der Stadtverbandsvorsitzende auch darauf, dass Verkaufsstände nicht bereits während des Festbetriebs am Abend abgebaut werden.

Zu Beginn des Bürgerfests wird erstmals ein evangelischer Gottesdienst gefeiert. "Da die katholische Diözese Regensburg keinen ökumenischen Gottesdienst zulässt, werden wir einen Gottesdienst mit ökumenischer Offenheit feiern und uns auf ein schönes Bürgerfest freuen", merkte Pfarrerin Anne Utz dazu an.

"Hausaufgabe" bis Herbst

Diskussionsbedarf besteht offensichtlich noch, was die Örtlichkeit des Bürgerfests in den nächsten Jahren betrifft: Im Wechsel auf dem Marien- und dem Karlsplatz oder nur auf dem breiteren und weniger steilen Karlsplatz? Kies gab den Delegierten als "Hausaufgabe" auf, sich bis zur Herbstvollversammlung Gedanken zu machen und eine Entscheidung zu treffen.

In der Vollversammlung des Stadtverbandes war neben der Vorschau auch eine vielfältige Rückschau angesagt. Der Vorsitzende berichtete von circa 20 Jahreshauptversammlungen, an denen Vorstandsmitglieder teilgenommen haben, und sprach von einer guten Zusammenarbeit mit Vereinen, Stadt, Geldinstituten und Kirchen. Sein Dank galt Vinzenz Dachauer für die Übernahme der redaktionellen Aufgaben für die Stadtverbandsnachrichten und der Geschäftswelt für die Inserate.

Als "vollen Erfolg" wertete er den Weihnachtsmarkt des Gewerbevereins. In seinem Streifzug erinnerte Kies zudem unter anderem an das Jubiläum "65 Jahre Siedlergemeinschaft", die 40. Stadtmeisterschaft im Kegeln und die Blutspendeaktion des BRK. Mit Blick auf den Rathaussturm der Faschingsgesellschaft (EFG) regte er für die Zukunft ein "kürzeres Programm" an. Faschingstanz und Familiennachmittag bescheinigte er guten Besuch sowie Organisation und dem Theaterverein "originelle Vorstellungen, professionell dargeboten".

Steuerliche Änderung

Das Maibaumfest, bei dem die "Pilots" heuer zum 25. Mal die "Baummannschaft" stellten, "sollte in dieser Tradition aufrechterhalten bleiben", forderte der Vorsitzende. Ihm war daher sehr an Gesprächen mit dem Motorradclub gelegen, der am 1. Mai das Ende seiner Maibaum-Aktivitäten angekündigt hatte.

"Steuerlich fiel der Stadtverband bisher unter die Kleinstunternehmerregelung", berichtete Kies. Er gab bekannt, dass ab 1. September Umsatzsteuerpflicht bestehe und daher alle Inserate mit 19 Prozent zu versteuern seien. Bürgermeister Peter Lehr würdigte die Leistungen der Vereine und dankte für ihre Beiträge zum Bürgerfest. Genesungswünsche gingen an Willi Trummer, den Chef des Obst- und Gartenbauvereins.

Keine ÜberschneidungGesprächsstoff gab es zum Thema "Terminkalender". Bei Stadtverbandsvorsitzendem Dieter Kies und mehreren Vereinsvertretern herrschte Einvernehmen darüber, dass zum Beispiel Jahreshauptversammlungen oder sonstige vereinsinterne Veranstaltungen nicht dem Vorwurf einer Terminüberschneidung unterliegen können. Insbesondere Thomas Scheml wies derartige Vorwürfe zurück und stellte klar, dass die Segnung des neuen Löschfahrzeuges der Feuerwehr bei einem "Helferfest für unsere Aktiven" erfolgte. (rn)
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