10.10.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

"Taubnschuster": Zusätzliche Öffnungszeit am Mittwoch Gymnasiallehrer machen den Anfang

Nach rund zweijähriger Schließzeit, die mit viel Staub und Schutt verbunden war, feierte das "Taubnschuster"-Anwesen Anfang des Monats Wiederauferstehung (wir berichteten). Die umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten haben aus ihm ein Schmuckstück gemacht, das sich unter dem vielversprechenden Motto "Museum - Kulturhof - Zoigl" bereits die ersten Lorbeeren erworben hat.

Die Sonderausstellung beim "Taubnschuster" gibt interessante Einblicke in die Eschenbacher Kulturszene. Bild: rn
von Walther HermannProfil

Heute, Mittwoch, beginnt auch eine neue Ära bei den Öffnungszeiten: Ab sofort ist der "Taubnschuster" nicht nur an jedem Sonntag von 14 bis 17 Uhr (mit Kaffee und Kuchen), sondern auch mittwochs von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

Angekündigt zum Start hat sich das Lehrerkollegium des Gymnasiums. Karlheinz Keck, der Vorsitzende des Heimatvereins, und seine Mitarbeiter werden den Pädagogen das Haus mit all seinen optischen, akustischen und elektronischen Raffinessen näherbringen und wärmstens als dauerhaftes, alternatives Unterrichtsangebot empfehlen. Auch die Wechselausstellung "3 x Max" mit interessanten Einblicken in die Eschenbacher Kulturszene, die noch bis 10. Dezember läuft, wird ein Thema sein. Sie beschäftigt sich mit Max Wolfinger, Max Gradl und Max Habith.

"Wie Phönix aus der Asche entstehen": Dieses Sprichwort, das Bezug auf die griechische Sagenwelt nimmt, ist allgemein bekannt - und durchaus auch auf die Rußweiherstadt anwendbar. Nach verheerenden Brandkatastrophen, die im neugestalteten Museumsbereich im "Taubnschuster"-Anwesen optisch nachvollziehbar sind, entwickelte sich Eschenbach zur Schul-, Kultur- und Industriestadt.

Zu Asche hätte auch der "Taubnschuster" selbst werden können. Ein Schwelbrand machte in der Nacht zum 23. September 2010 das Anwesen zu einer "Rußbude" und für mehrere Monate nicht mehr nutzbar. Im März 2011 fand ein Zoiglabend wieder begeisterte Besucher und im April konnte zur Schau "Leintuch und Kreuzlstich" auch das Obergeschoss wieder genutzt werden.

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