06.03.2018 - 20:00 Uhr

Aufträge und Bauvorhaben sind Themen im Stadtrat In den Startlöchern

Bald beginnt die Pflanz- und Bausaison. Das spiegelt auch sich in der Sitzung des Stadtrats wider. Aufträge und Bauvorhaben sind Themen im Gremium.

von Walther HermannProfil

Im Januar vergab der Stadtrat nichtöffentlich einige Aufträge, über die Bürgermeister Peter Lehr in der Sitzung am Donnerstag informierte. Nach dem Abschluss der Erschließungsarbeiten im erweiterten Gewerbegebiet "Am Stadtwald" beginnen demnächst die Pflanzarbeiten auf den Grünflächen. Diese wird die Firma Lobinger aus Edelsfeld übernehmen.

Der Planungsauftrag zum Abriss der Nebengebäude (ehemaliges Feuerwehrgerätehaus) auf dem Grundstück "Klarner-Villa" ging an das Architekturbüro Lenk. Vorgesehen ist der Abbruch im April. Den Startschuss für den ersten Bauabschnitt der Sanierung der Jahnstraße kündigte Lehr für 30. April an. Im Zuge der Arbeiten soll die Markus-Gottwalt-Schule einen Erdgasanschluss erhalten. Dies wird das Bayernwerk erledigen.

Im Siedlungsgebiet "Steinäcker" steht angrenzend an die Speinsharter Straße eine größere Baumaßnahme bevor. Marcus Gradl regte an, dabei auch die seit Jahren vorgesehene Querungshilfe zwischen Kalvarienberg und Kreuzkirche anzugehen.

Der Bürgermeister gab mit Hinweis auf die Erfahrungen mit der Umleitung beim Ausbau der inneren Speinsharter Straße zu bedenken, dass eine derartige Baumaßnahme nur in der Ferienzeit im August möglich sei. Er wies auf die bereits vorgesehene Aufnahme der Maßnahme in den Haushalt 2019 und den noch erforderlichen Förderantrag hin.

Die Nutzung der nur für Anlieger frei gegebenen Verbindung zwischen Speinsharter Straße und unterem Marienplatz durch "stürmische" Autofahrer beklagte Ludwig Schneider: Die Beschwerden von Anliegern und Fußgängern nähmen zu. Er fand Unterstützung bei mehreren Stadträten, die von "lebensgefährlichen Situationen" berichteten. Der Bürgermeister kündigte an, bei der Polizei um Kontrollen zu ersuchen.

Zwei kleinere Bauanträge erhielten das gemeindliche Einvernehmen. In der Ruckstraße will Rudolf Knier an seinem Wohnhaus die Dreieckgaube durch eine größere Walmdachgaube ersetzen. Wegen Zuzugs einer jungen Familie planen Sandra und Thomas Wiesent, ihr Einfamilienhaus in der Siedlung "Steinäcker" durch eine größere Schleppgaube zu erweitern.

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