05.04.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

"Projekt Zukunft" steht bei Junger Union im Mittelpunkt -Bei Veranstaltungshalle "anschieben" Arbeit, Wohnen und Familie auf der Agenda

Es geht um Perspektiven für die junge Generation. Deshalb hat für die Junge Union das zusammen mit CSU und Frauen-Union initiierte "Projekt Zukunft" derzeit gesellschaftspolitisch Vorrang. Die Aktion hat das Ziel, die beruflichen Aussichten für die jungen Leute in der Region zu verbessern: ein besonders wichtiges Anliegen für die JU, wie sie in der Jahreshauptversammlung betont.

von Robert DotzauerProfil

Die Nachwuchsorganisation der CSU verspürt Rückenwind - für Ortsvorsitzende Johanna Diertl gar nicht so überraschend. "Wir tun was für die Jugend", bilanzierte sie in der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Rußweiher-Hotel Rodler. Die Vorsitzende freute sich über den Beitritt von sechs jungen Damen und Herren. "Die JU nimmt die Wünsche des Nachwuchses ernst", folgerte sie und verwies in ihrem Tätigkeitsbericht auf eine ausgewogene Veranstaltungsreihe zu kommunalpolitischen und gesellschaftlichen Themen.

Den Schwerpunkt ihrer Ausführungen legte Johanna Diertl in Anwesenheit von CSU-Ortsvorsitzender Dr. Sabine Schultes, Fraktionssprecher Marcus Gradl, FU-Ortsvorsitzender Monika Diertl und Vertretern der Landkreis-JU auf das gemeinsam begonnene "Projekt Zukunft". Unter diesem Leitgedanken sollen die Themen "Arbeit, Wohnen und Familie" Eschenbachs kommunalpolitische Agenda ergänzen. Auch den Schulabgängern eine berufliche Heimat zu bieten, habe für die JU große Bedeutung, merkte die Ortsvorsitzende an.

In ihrem Rückblick auf die Arbeit des Jahres 2017 wertete Diertl diese als äußert erfolgreich. Im Mittelpunkt ihrer Bilanz standen Informationen über die gesellschaftlichen Beiträge der JUler. Beispielhaft nannte die Vorsitzende die Präsenz beim Bürgerfest mit einer Bar, die Beteiligung an der Malaktion im städtischen Ferienprogramm, die Verkehrssicherheitsaktion zum Schulanfang, den Ausflug zum Prager Weihnachtsmarkt, die Fahrt zum Gäubodenfest und das traditionelle Einsammeln ausgedienter Christbäume. Letztere sei für 2018 wegen der Verletzung einiger starker JU-Männer dem Sportclub übertragen worden, erläuterte Diertl.

Glyphosat: Informationen

In ihrem kurzen Ausblick kündigte sie ein Spezialthema an: Wenn es am 11. Mai um die Glyphosat-Anwendung in der Landwirtschaft geht, seien alle Verbraucher angesprochen. Es informieren Landwirt und Stadtrat Reinhard Wiesent sowie JU-Mitglied Andreas Hermann.

Über das kommunalpolitische Geschehen in der Stadt informierte CSU/ÜCW-Fraktionssprecher Marcus Gradl. Nach Hinweisen zur Aktion "Projekt Zukunft" forderte er eine offensivere Rathauspolitik zur Ansiedlung von Betrieben. Eine wichtige Grundlage sei mit der Erweiterung des Industriegebiets geschaffen worden. Nun gelte es, besonders für junge Leute sichere Arbeitsplätze zu schaffen.

Bauland ausweisen

Der Fraktionssprecher thematisierte zudem die schleppende Ausweisung von Bauland für Wohnzwecke. "Ohne Bauplätze in städtischer Hand ist die Stadt nicht zukunftsfähig", erklärte er. Das künftige Baugebiet am Friedhof sei nicht mehr als ein Hoffnungsschimmer. Gradl verwies auf einen Antrag der CSU/ÜCW-Fraktion, endlich das sich in städtischer Hand befindliche Bahnhofsgelände zu erschließen: "Was der Raiffeisenbank auf dem Lagerhausgelände mit ihrer schmucken Wohnanlage gelang, muss doch auch für die Stadt auf dem anschließenden Bahnhofsgelände möglich sein."

In der folgenden Diskussion plädierten die JUler für ein "Anschieben" beim Thema "Veranstaltungshalle". Einig waren sie sich, die von interessierter Seite ins Gespräch gebrachte Kernsanierung der in die Jahre gekommenen SCE-Halle abzulehnen. "Wir brauchen was Solides und Zeitgemäßes", hieß es übereinstimmend. Die Mitglieder sprachen sich zudem für ein zweitägiges Bürgerfest aus.

Zur nächsten "Ideenwerkstatt" der CSU/ÜCW-Fraktion lud Marcus Gradl die JU-Mitglieder für Dienstag, 24. April, in den Gasthof Burger ein. Dann heißt das Thema: "Mobilität auf dem Land".

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