06.12.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Stadtrat will Modellversuche und Ergbnisse abwarten Vorerst keine E-Zapfsäule

"Wie weit sind die Vorbereitungen für eine E-Tankstelle?" Mit dieser Frage wandte sie CSU/ÜCW-Sprecher Marcus Gradl in der Stadtratssitzung an Bürgermeister Peter Lehr. Er bezog sich auf den Antrag seiner Fraktion vom 10. September 2016 und auf die Sitzung des Stadtrats vom 1. Dezember 2016, in der Diplomingenieur Hans Urban mit Hintergrundinformationen zum Thema E-Mobilität aufwartete.

von Walther HermannProfil

SPD-Sprecher Fritz Betzl hatte damals dazu aufgerufen, mit E-Zapfsäulen beim Rathaus zu beginnen und die heimischen Unternehmen mitzunehmen. Während Gradl in E-Tankstellen neben einem Beitrag zum Umweltschutz auch die Möglichkeit sah, die Innenstadt attraktiver zu gestalten, zeigte sich Betzl überzeugt: "Wenn jeder in seinem privaten Bereich den Anfang macht, stehen wir am Beginn umweltschonender Elektromobilität."

Lehr verwies auf derzeit laufende Modellversuche und empfahl vor weiteren Schritten deren Abrechnungen abzuwarten. Ergänzend dazu berichtete stellvertretender Bürgermeister Karl Lorenz von Anlagen in Altenstadt und Vohenstrauß, deren Ergebnisse Grundlagen für weitere Entscheidungen sein sollten. Zurückhaltender äußerte sich Matthias Haberberger (SPD). Mit dem Argument "Jeder tankt in seiner Garage", hielt er Diskussionen für überflüssig.

"Grundsätzlich für eine E-Tankstelle", sprach sich dagegen Lorenz aus. "Die Stadt stellt sie für alle zur Verfügung", lautete seine Botschaft. Es gelte jedoch Erfahrungen zu sammeln und den Testlauf abzuwarten. "Die Energiegenossenschaft NEW steht Gewehr bei Fuß", versicherte Bürgermeister Lehr und erinnerte daran, dass im Landkreis bisher nur etwa 30 E-Mobile in Betrieb sind.

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