06.05.2016 - 02:10 Uhr
Oberpfalz

Verabschiedung im Stadtrat: Blumen und Gutschein für Elisabeth Gottsche – Erste ... Ein Bürgerhaus als großes Ziel

Sie übt seit November 2015 das Amt der Koordinatorin bei der Seniorengemeinschaft "Generationen Hand in Hand" aus. Und deshalb verabschiedete Bürgermeister Peter Lehr in der Sitzung des Stadtrats mit Blumen und einem Gutschein die bisherige Seniorenbeauftragte Elisabeth Gottsche. Ende März war bereits Udo Müller zu ihrem Nachfolger gewählt worden.

Für ihren großen Einsatz als langjährige Seniorenbeauftragte dankte Bürgermeister Peter Lehr Elisabeth Gottsche bei der Verabschiedung im Stadtrat. Bild: rn
von Walther HermannProfil

Lehr erinnerte an das Jahr 2001, als die examinierte Altenpflegerin und Sozialwirtin Anfang April zur ersten Seniorenbeauftragten der Stadt gewählt worden war. Gottsche habe sich seither "sehr stark eingebracht" und zuletzt den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Gründung der Seniorengemeinschaft gelegt. Elisabeth Gottsche selbst ging in ihrem Rückblick auf eine Fachtagung in Weiden ein, bei "der Funke übergesprungen" sei und nach der sie ein Gedanke nicht mehr losgelassen habe: "Auf dem Land müssen wir etwas tun, damit die Menschen möglichst lange zu Hause bleiben können."

Als Stationen ihrer Tätigkeit als Seniorenbeauftragte zählte sie auf: Zusammenarbeit der Seniorenbeauftragten im Vierstädtedreieck ab 2012, Beitrag "Reha statt Altenheim" in der "Jetzt-red-i-Sendung", aufwendige Bürgerbefragung, Mitwirkung an der Lenkungsgruppe Integriertes Stadtentwicklungskonzept, Anbieten von Seniorensprechstunden und Vorbereitungen zur "GeHiH"-Gründung. Als Vision schwebt ihr immer noch ein Bürgerhaus vor.

"Bei uns sind Samenkörner aufgegangen", lautete ihr Resümee. Gottsche dankte abschließend dem Stadtrat für die stets gute Zusammenarbeit.Heftige Vorwürfe musste sich in der Sitzung des Stadtrats CSU/ÜCW-Fraktionssprecher Marcus Gradl gefallen lassen. Er hatte in der Jahreshauptversammlung der CSU deutliche Kritik an der Amtsführung von Bürgermeister Peter Lehr (SPD) geübt. Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz (Freie Wähler) sah darin Angriffe aus der "untersten Schublade", für die eine Entschuldigung angebracht sei.

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