14.03.2017 - 20:00 Uhr
Sport

SC Eschenbach nutzt Pächterwechsel zu Erneuerung der Küche Brandschutz-Auflagen erfüllt

Die Trauer um verdiente Mitglieder überschattet die Jahreshauptversammlung des SC Eschenbach. Petra Gradl, Alfons Exner und Helmut Liers gilt das ehrende Gedenken der Sportfamilie um Vorsitzenden Matthias Haberberger.

von Walther HermannProfil

Während die Abteilungsleiter das vielfältige sportliche Geschehen Revue passieren ließen (Berichte folgen), beschränkte sich Haberberger in seinem Bericht überwiegend auf Ausführungen zu Sportheim und -anlagen. Er dankte Bela Aranyosi für den mehrjährigen Betrieb der Gaststätte und hieß die neue Pächterfamilie Larous willkommen, die dort nun ein griechisches Restaurant betreibt.

Technische Geräte neu

Erforderlich geworden waren zuvor ein Küchenanbau, die Erneuerung technischer Geräte und die Renovierung der Pächterwohnung. Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende, dass nach "langen konstruktiven Gesprächen" mit dem Landratsamt nun die Auflagen des Brandschutzes erfüllt werden.

In den zahlreichen Spenden für das geplante Soccerfeld sah er einen Beweis dafür, dass das Vorhaben breite Zustimmung in der Bevölkerung findet, und berichtete über den Stand der Fördermaßnahmen. Dank sagte Haberberger der Stadt für die Sportlerehrungen und die Übernahme der Kosten für den Defibrillator. Der Familie Gradl galt Dank für Kranzablöse-Spenden in erheblicher Höhe.

In seinem Bericht informierte der SCE-Chef zudem über die Restaurierung der Vereinsfahne, die neue Arbeitsverteilung bei den Ausschussmitgliedern, den Gasanschluss des Sportheimes, mehrere Wasserschäden im vergangenen Winter, den neuen Wasseranschluss für die restaurierte Küche in der Festhalle und die Reparatur der Heizungsanlage. Kritik übte er am Sozialverhalten Einzelner und bat darum, auf die Vereinsanlagen zu achten.

Viele Termine im Kalender

Zur Aufgabe gestellt hat sich der SCE auch die Integration ausländischer Sportfreunde. "Für unsere bisherigen Bemühungen erhielten wir von der Ägidius-Braun-Stiftung eine Spende von 500 Euro", teilte Haberberger mit. Den positiven Kassenstand, zu dem Uli Hesl ausführlich Stellung bezog, wertete er als Ergebnis einer soliden Finanzpolitik.

In seiner Vorschau auf Veranstaltungen auf SCE-Einrichtungen nannte der Vorsitzende das Starkbierfest der "Pilots" am 25. März, die 40. Stadtmeisterschaft im Kegeln vom 2. bis 9. April, eine Sportlerehrung am 19. April, die 1. Internationale Gasshuku Matayoshi Kobudo am 21. April und den 7. Länderwettbewerb für Schäferhunde vom 28. bis 30. April. Bereits im Terminkalender stehen zudem die Armin-Eck-Fußballschule vom 23. bis 25. Juni und der "Kleinstadt-Sound" mit Andreas Wolter am 8. Juli.

SCE-Sparte Karate: Weltmeisterschaft in Linz als Jahreshöhepunkt

Karneval, Trainingslager, Grillabend, Weltmeisterschaft und Leistungstest zeugen von einer guten Mischung sportlicher und geselliger Aktivitäten. Für die SCE-Sparte Karate. Einem Kaleidoskop gleich ließ Werner Brüchner in der Jahreshauptversammlung des SCE das Jahresprogramm Revue passieren.

Dieses begann auf sportlicher Ebene für Christian Brüchner mit der Ausbildung und Prüfung zum Lehrer für "realistisches Bunkai" und erreichte für 35 Kinder und Jugendliche bei einem Erlebniswochenende mit Gürtelprüfungen einen sommerlichen Höhepunkt. Der Abteilungsleiter berichtete von einem Selbstverteidigungskurs in Neumarkt und einem Lehrgang über "realistisches Bunkai" in Fürth.

Der Besuch der Karate-Weltmeisterschaft in Linz stellte den Höhepunkt des Jahres dar: "Dieses Großereignis mit Wettkämpfen auf allerhöchstem Niveau und einer mitreißenden Atmosphäre sowie die unkomplizierte Nähe zu den Aktiven aus 118 Ländern hinterließ bleibende Eindrücke", sagte Brüchner. Er ging daneben auf die Prüfung von Manfred Müller zum 3. Dan Shotokan bei Bundestrainer Efthimos Karamitsos, die Dezember-Prüfung für Angehörige der Kindergruppe und das heitere Kindertraining zu Halloween und Weihnachten ein.

Auch das Gesellige hat im Dojo hohen Stellenwert. Gemeinsam mit den Fußballerinnen übernahmen die Karate-Damen beim Faschingszug den Getränkestand und bei der Ü-30-Party des Kulturausschusses der Stadt die Cocktailbar. Der Spartenleiter sprach auch das Sommerfest für die Helfer in der Vereinsarbeit und einen Grillabend an. Dank sagte Brüchner Angelika Bohne, der Pächterin des "Hexenhäusels", für die 300-Euro-Spende für die Kinder- und Jugendarbeit. (rn)

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