29.03.2018 - 20:00 Uhr

16 Wohnungen für das Wohngebiet Steinäcker

Bald kehrt an der Gabelung Speinsharter Straße/Steinäcker mehr Leben ein. Der Stadtrat erteilt das Einvernehmen, auf der dortigen Wiese eine Wohnanlage mit zwei Mehrfamilienhäusern zu errichten.

von Walther HermannProfil

Die beiden Häuser sollen je acht Wohneinheiten mit Carports und Stellplätzen haben. Die Flurstücke Steinäcker 1 und 3 gehören zu den letzten unbebauten Parzllen im Siedlungsgebiet "Oberes Gstein" das im Mai 2001 erschlossen wurde. Die nun geplanten Bauten mit Pultdach sollen nach Plan des Architekten 712 bzw. 709 Quadratmeter Wohnfläche aufweisen. In einem der Häuser sollen fünf, im anderen vier Wohnungen zudem barrierefrei angelegt werden.

Bezahlbar wohnen

Den Bauantrag der im Oktober 2017 gegründeten Firma Midcon Living GmbH (Dromann und Sper) behandelten die Eschenbacher Stadträte in ihrer jüngsten Sitzung. Den Bauplan stellte Jörg Aichinger den Räten vor. Als Ziel der Bauherren nannte er bezahlbaren Wohnraum, verbunden mit dem Wunsch, dass sich die Wohnanlage städtebaulich einfügt. Der Architekt präsentierte dem Gremium die geplante Bebauung mit einer Projektion und nannte als deren Vorzüge eine "von Grünzonen durchzogene, aufgelockerte Bauweise mit kleinem Spielplatz für Kinder".

Kinder bedenken

Die Pläne zeigten großflächige Erdgeschosse mit zurückgesetzten Obergeschossen, Aufzügen, Carports, Stellplätzen - auch für Fahrräder und Kinderwagen - und eine Spalierobstanlage mit Abgrenzungsfunktion. An der Südseite favorisierte Aichinger bodentiefe Fenster mit Schiebeelementen. Da die Gebäude nicht unterkellert sind, soll jede Wohnung einen "Kellerersatzraum" erhalten. Ein "Top-Konzept, das Maßstäbe für Eschenbach setzt", nannte Marcus Gradl das Vorhaben.

Von einem "gelungenen Werk" sprach Fritz Betzl und Michael König dankte für den "Mut zu dieser Investition". Nach baurechtlichen Anmerkungen von Geschäftsführerin Heike Biersack segnete der Stadtrat das Vorhaben einstimmig ab. Das Einvernehmen erhielt auch der Bauantrag von Johannes Schreglmann, der an sein Wohnhaus in der Bahnhofstraße ein Carport mit Terrasse anbauen will.

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