06.02.2018 - 20:00 Uhr

Abschlussball der Wirtschaftsschule erweist sich als gesellschaftliches Ereignis und ... Vom Walzer bis "Macarena"

Sterne und Lichterketten, Cha-Cha und Rumba: Die Dekoration gleicht einem Winterwunderland, die Rhythmen entführen jedoch in wärmere Regionen. Der Abschlussball der Wirtschaftsschule erweist sich als gesellschaftliches Ereignis und stimmungsvolles Tanzerlebnis.

Auftakt zu einer rauschenden Ballnacht: Mit einer Polonaise eröffneten die Zehntklässler der Wirtschaftsschule den Abschlussball zum Ende ihres Tanzkurses. Bild: rn
von Walther HermannProfil

Zwei Monate lang hatten sich die Schüler der drei zehnten Klassen auf diesen Tag vorbereitet. Mit erkennbarer Spannung harrten sie nun dem Startschuss zum Einzug in die Aula des Gymnasiums entgegen, bei dem die Augen von Eltern, ehemaligen Mitschülern und vielen weiteren tanzbegeisterten Besuchern auf sie gerichtet sein sollten.

Nur kurz dauerte das offizielle Eröffnungszeremoniell. Oberstudiendirektor Thomas Reitmeier nutzte es zur Begrüßung von Bürgermeister Peter Lehr, des ehemaligen zweiten Bürgermeisters Peter Hübl sowie der Repräsentanten der Kreditinstitute, der Übungsfirmen Koppe und US-Armee, des Fördervereins und des Elternbeirats. Die Anwesenheit der Schulleiter Dr. Knut Thielsen und Andreas Demleitner wertete er als Zeichen der Verbundenheit mit Gymnasium und Sonderpädagogischem Förderzentrum.

"King-Size-Combo" spielt

Schließlich zeigte er sich überzeugt, dass die "King-Size-Combo" mit dem Kollegen Klaus Binner wie in den Vorjahren allen einen stimmungsvollen und heiteren Abend bereiten werde. Tanzlehrerin Claudia Höllriegel dankte den Organisatoren für die Vorarbeit und bescheinigte den Schülern, die "über viele Stunden auf den heutigen Tag hingearbeitet haben", einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Von etwas Nervosität bei ihren Mitschülern sprachen die Schülersprecher Phillip Hierlein und Florian Heser. Dank sagten sie Claudia Höllriegel, die viel zum Gelingen des Abends beigetragen habe.

Bereits im Vorfeld der Veranstaltung hatten sie sich "sehr zufrieden" über ihre Tanzlehrerin und deren Team geäußert und sich auf ein "schönes und entspanntes Fest" gefreut. Bedauert hatten sie allerdings, dass "einige Paare abgesprungen" waren und "einige Schüler sehr viel Pause gemacht" hatten. Zu den Klängen von "Santa Maria" zogen die Tanzpaare der drei Klassen dann gemessenen Schrittes in die Aula ein. Zwei Stunden hatten sie auf diese Polonaise gewartet.

Beine lockern sich

Beim ersten Tanz, einem etwas "schrill" wirkenden langsamen Walzer, waren so manchem Tänzer die von den Schülersprechern beklagten "Pausen" im Tanzkurs anzumerken. Doch im Verlauf des Abends lockerten sich die Beine und die Kapelle lockte mit Cha-Cha, Rumba, Slow-Fox und Walzer Jung und Alt zu tänzerischen Höhenflügen.

"Die 'King-Size-Combo' spielte super und der Jugend angepasst", war aus Elternkreisen zu vernehmen. Entsprechend gut war stets die Tanzfläche belegt. Tänzerischer Höhepunkt war "Macarena", neuerdings auch als "Cupid Shuffle" bezeichnet. Hierzu rissen die Musiker auch die Lehrkräfte mit, die dabei sogar als tänzerische Vorbilder wirkten.

Zur rauschenden Ballnacht, die seit den 1950er Jahren fester Bestandteil des Schuljahres ist, gehörte zudem eine Bar für die etwas fortgeschrittenen Jahrgänge. Begeistert war die große Schulfamilie nicht zuletzt von einer Showdarbietung der Tanzschule und einer Einlage der Schüler.

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