03.09.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Acht neue Auszubildende bei Rogers Germany Teil der Zukunftsstrategie

Zukunft ist Leben hieß es am Freitag bei der Firma Rogers Germany. Acht Auszubildende beginnen einen neuen Lebensabschnitt. Für die Berufsanfänger ein ganz besonderer Tag.

Die Auszubildenden sind für die Firma Rogers in Eschenbach ein kostbares Gut. Umgekehrt ist eine Ausbildung bei Rogers vielfältig, abwechslungsreich, und krisensicher mit immer neuen Herausforderungen. Zum Ausbildungsstart begrüßten Mitglieder der Geschäftsführung, Ausbilder und Betriebsrat acht jungen Leute. Bild: do
von Robert DotzauerProfil

Es war ein aufregender Termin für die jungen Burschen. Der Übergang von der Schule in den Betrieb ist mit vielen Veränderungen verbunden. Die ungewohnte Umgebung, die noch fremden Mitarbeiter des Betriebs, die Fachsprache, die Umstellung auf den langen Arbeitstag, der allerdings am Freitag dann doch kürzer ausfiel, und nicht zuletzt die Übernahme von Verpflichtungen und Verantwortung müssen erst einmal verarbeitet werden. Beim traditionellen Begrüßungstermin bei der Firma Rogers kam viel Neues auf die acht jungen Leute zu, die sich entschlossen haben, einen praktischen Beruf zu erlernen.

Vom Lampenfieber war dennoch nichts zu spüren. Die kommenden Mechatroniker, Industriemechaniker und Kunststofftechniker haben bei Rogers schon bei Tagen der Offenen Tür und Praktika in das Unternehmen hineingeschnuppert. Deshalb hielt sich die Aufregung in Grenzen.

Bei Rogers lernten die Nachwuchskräfte viel Menschlichkeit kennen, wie sie sagten - und viele nette Leute. Dieses Wohlfühlklima habe neben der Aussicht auf einen zukunftsfähigen Beruf und die Wohnortnähe die Entscheidung für die Firma erleichtert. Bei bisher über 80 Lehrlingen habe nur einer vorzeitig den Betrieb verlassen. Eine große Erfolgsgeschichte, bemerkte Ausbildungsleiter Johannes Beierl, denn Rogers habe deutsche und internationale Titel bei Nachwuchswettbewerben vorzuweisen. Sogar Europameister hat Rogers in seinen Reihen.

Chefsache war die offizielle Begrüßung durch Personalchefin Anette Enders, die Operations-Direktoren Thomas Mertes und Christine Baumstark, Betriebsratsvorsitzende Kerstin Dietl und ihren Stellvertreter Karl-Heinz Gradl. Mertes sah die Neuankömmlinge als Teil eines erfolgreichen Teams: "Wir brauchen Euch für unsere Zukunftsstrategie, die Weltmarkt-Führerschaft bei bestimmten Produkten zu halten." Es folgten Erläuterungen zur Firmenstrategie und zur Produktpalette. Eine Wohlfühl-Atmosphäre garantierte Personalchefin Enders.

Zum guten Start ins Berufsleben gehörte am Freitag noch viel mehr. Ein Rundgang mit Ausbildungsleiter Beierl und Ausbilder Maximilian Bär mit ersten Blicken hinein in die Geheimnisse der Fertigung, die Vorstellung von künftigen Mitarbeitern, Hinweise zu Betriebsregeln und Sicherheitsbestimmungen und Tipps für eine beispielhafte Kommunikation. Dazu zählte auch das Angebot des Betriebsrates: "Wer Begleitung möchte, findet bei uns die volle Unterstützung."

Nach der Fülle an Tipps war für Timo Adler (Eschenbach), Toni Beierl (Rothenstadt), Dominik Besold (Heinersreuth), Brendon Hicks (Trabitz), Johannes Neukam (Burkhardsreuth), Frank Nickl (Altensteinreuth), Michael Steinl (Speinshart) und Andreas Tuca (Grafenwöhr) Entspannung bei einem gemeinsamen Mittagessen angesagt.

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