23.08.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Bei "Frohsinn" kein "Sommerloch"

Beim Geselligkeitsverein "Frohsinn" ist Langeweile ein Fremdwort. Für ein abwechslungsreiches Programm sorgt Vorsitzender Erwin Dromann mit seinem Team. Das zeigte sich auch bei der jüngsten Zusammenkunft.

Gute Stimmung herrschte nicht nur bei den Teilnehmern am "Frohsinn"-Familiennachmittag im Gasthof von Hildegard Schmid in Tremmersdorf. Auch Erwin Dromann (Bild), der als Vorsitzender über die nächsten Vorhaben des Vereins, besonders über die Feier der 70. Wiederkehr seiner dritten Gründung unterrichtete, war bester Laune. Bild: gpa
von Georg PaulusProfil

"Regelmäßiges, sonntägliches Nachmittagsvergnügen in wechselnden Gaststätten." So lautet die offizielle Bezeichnung der Treffen von Mitgliedern des "Frohsinn". Die dienen bei Kaffee und Kuchen dem gemütlichen Plaudern, der Unterhaltung, aber auch als gern genutzter und kostenloser "Kurznachrichtendienst".

Preise wie anno dazumal

Dass trotz Urlaubszeit, "Dumbacher Kirwa", Heimspiel des SCE und dem krankheitsbedingtem Fehlen vieler der Stammbesucher "Frohsinn"-Vorsitzender Erwin Dromann in der Gaststätte Schmid Tremmersdorf viele Mitglieder begrüßen konnte, ist ein Beweis dafür, dass "Sommerloch" für die Gesellschaft "Frohsinn" ein Fremdwort ist.

Kurz sprach der Vorsitzende Veranstaltungen an, die noch angeboten werden: Am Sonntag, 24. September, nehmen die "Frohsinn"-Mitglieder an der Kirchweih des "Kirwa"-Vereins Eschenbach am alten Feuerwehrhaus teil. Am Dienstag, 3. Oktober, geht es nochmals auf zu einer Truppenübungsplatzfahrt. "Vom 21. bis 24. Oktober haben wir Ziele im Berchtesgadener Land und in Salzburg". Am Sonntag, 10. Dezember, sind alle "Frohsinn"-Mitglieder zur Advents- und Weihnachtsfeier eingeladen, der Termin für den Familiennachmittag im November (Campingplatz Götz Kleinkotzenreuth) ist noch nicht bekannt.

Als Vorschau auf Ausflugsfahrten des "Frohsinn" im nächsten Jahr kündigte der Vorsitzende an, dass er eine viertägige Fahrt an den "Neusiedler See" im österreichischen Burgenland plant. Näheres wird bald bekanntgegeben, da für gute Hotels sehr bald gebucht werden müsse.

In einem Überblick erinnerte Dromann besonders an die Geburtstagsfeier des "Frohsinn" am Sonntag, 17. September: Um 9 Uhr ist in der Stadtpfarrkirche ein Gottesdienst zum Gedenken aller verstorbenen und gefallenen Mitglieder. In der Halle der Kleintierzüchter beginnt das weltliche Feiern um 10.15 Uhr mit einem Festvortrag von Johann Ott. Das Thema des Historikers ist die Geschichte der Gesellschaft "Frohsinn" seit ihrer Wiedergründung.

Ab 12 Uhr servieren "Frohsinn"-Frauen das Mittagessen. Nach einem Kurzvortrag des Vorsitzenden gibt es am Nachmittag mit Torten, Kuchen, Kücheln, von "frohsinnigen" Frauen gebacken, zum Kaffeegenuss lukullische Leckerbissen. Begleitet wird das alles von den Klängen der Stadtkapelle Eschenbach. Ein besonderes Zuckerl sind Preise "wie anno dazumal": Der Schweinsbraten mit Knödel und Salat und eine Portion Kaffee und Kuchen kosten für die Festbesucher fünf Euro.

Viele Helfer

Das bisher größte Fest der Vereinsgeschichte zu schaffen, sei möglich, weil neben einem ausgezeichneten Vorstand auch Mitglieder "an- und zupacken", sagte Erwin Dromann. Der "Frohsinn" werde aber auch von der Stadt und den Kleintierzüchtern unterstützt, sagte der Vorsitzende und bedankte sich für "städtische" Stühle, die dem Fest zur Verfügung gestellt werden. Dem Kleintierzuchtverein dankte er für die Halle und der Familie Kennel für ihre Mithilfe.

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