Gesellschaft ‚Frohsinn‘: Mitgliederzahl steigt auf zurzeit 435
Jetzt zweitgrößter Verein der Stadt

Die Gesellschaft "Frohsinn" ist aus dem kulturellen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Steigende Mitgliederzahlen sind in Zeiten allgemeiner Vereinsmüdigkeit ein Zeichen, dass ein interessantes Programm geboten wird.

"Die Tradition, die pflegen wir in unserem Verein und Eschenbach, die lieben wir, so soll es immer sein!" Diese Zeilen aus der "Frohsinn"-Hymne galten auch heuer, als trotz deftiger Kälte mehr als 100 Mitglieder im "Rohrer"-Saal zur Generalversammlung erschienen.

"Grüß Gott, mit hellem Klang", das gesungene Willkommen der "Liedertafel", leitete zur Begrüßung durch Vorsitzenden Erwin Dromann über. Mit einem Gebet und dem Lied vom Guten Kameraden, ebenfalls von der "Liedertafel" gesungen, wurde der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder - darunter auch Ehrenpräsident Martin Schusser - gedacht.

Bereits seit mehr als 25 Jahren ist Rudolf Danzer der "Protokoller" des Vereins. Er ließ das Geschehen 2016 mit akribischer Genauigkeit Revue passieren. Anschließend gab Vorsitzender Erwin Dromann seinen Jahresbericht. 22 Veranstaltungen, 5 Vorstandssitzungen, 13 Famliennachmittage in und um Eschenbach sowie Fahrten fanden statt.

"Auch andere Vereine in der Stadt unterstützten wir. Imker-, Feuerwehr- und Kriegervereinsfeste: Wir waren immer vertreten." Dromann erinnerte dann an weitere Aktivitäten wie das Leberkäs-Essen mit 95 Leuten in Haselbrunn und das Fest des jungen Kirwavereins am Kirchweihsonntag, an dem der "Frohsinn" mit über 100 Mitgliedern teilnahm.

60 Pfund Knödelteig

Absoluter Höhepunkt im "Frohsinn"-Leben aber war das Familienfest, das zum achten Mal im Kleintierzüchterheim über die Bühne ging und über 100 Gäste anlockte. 60 Pfund Knödelteig verarbeiten und Salat zubereiten, Kuchen und Torten backen, galt es dafür im Vorfeld.

"Feste in dieser Größenordnung sind nur mit freiwilligen Helfern zu schaffen, und das klappt beim Frohsinn vorzüglich", freute sich der Präsident. Sybille und Hans Trassl, Sieglinde und Michaela Danzer, Annegret Franz, Edeltraud und Fritz Gradl, Monika und Max Ott, Brigitte Dromann und Ludwig Schneider galt Dank für ihren großartigen Einsatz. Dromann lobte auch "seine" Kuchenbäckerinnen Erika Buchfelder, Lisl Hey, Christa Kennel, Annegret Jantschik und Gerda Rupprecht. Für das jährliche Überlassen des Züchterheimes dankte er der Familie Kennel, für die Bewirtung der Pächterin.

Aktuell 435 Mitglieder

Der "Frohsinn"-Chef erinnerte auch an "runde" Geburtstage. Gratulationen gingen an Ehrenmitglied Vinzenz Dachauer - das einzige Mitglied, das schon 51 Hauptversammmlungen miterlebt hat - zum 90. und Schatzmeister Josef Rupprecht zum 70. Geburtstag. Rupprecht bekam als Geschenk zudem die Ernennung zum Ehrenmitglied.

"Im Vorjahr hatte der Verein 380 Mitglieder, und wir stellten uns die Aufgabe, die 400er-Marke zu knacken", berichtete der Präsident dann. Die intensive Werbung zeigte Erfolg: "Der 'Frohsinn' hat zurzeit 435 Mitglieder und ist nach dem SC Eschenbach zweitgrößter Verein der Stadt", freute sich Dromann. Kurz und knapp war der Bericht von Ehrenmitglied Josef Rupprecht. Der "Hüter der Finanzen" berichtete von vielen Ausgaben, aber auch von guten Einnahmen, so dass der Verein voller Hoffnung das Jahr beginnen kann.

Die Wahlen ergaben für die nächsten drei Jahre keine Veränderungen im Vorstand. Edeltraud Gradl und Annegret Franz wurden lediglich als weitere Beisitzer neu in den erweiterten Vereinsausschuss gewählt. Pfarrer i. R . Helmut Süß betrachtete statt eines Grußworts den Wunsch "guten Rutsch ins neue Jahr" und den Abschiedsgruß "Ade".
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