Gymnasiasten und US-Schüler "forschen" gemeinsam
Lernen im Quadrat

Wieso fährt die Lok? Deutsche und amerikanische Schüler klären diese Frage gemeinsam auf. Bild: exb

Praxis in zweifacher Hinsicht für die Gymnasiasten der fünften Klasse: Die Schüler müssten nicht nur naturwissenschaftliche Experimente aufbauen, es galt auch, sie auf Englisch zu erklären - beim Projekt mit den Schülern der Middle School Netzaberg. Die Zusammenarbeit soll die sprachliche, soziale und interkulturelle Kompetenzen fördern. Schwerpunkt in diesem Schuljahr sind die Naturwissenschaften.

Vor dem Projekttag in der Middle School hatten die Schüler Experimente zum Thema Wasser vorbereitet. Die Versuche präsentierten sie den amerikanischen Schülern in englischer Sprache. Die jungen "Wissenschaftler" ließen Untersetzer schweben, Boote mit Spülmittel fahren und Wasser steigen. Die US-Schüler hatten Experimente zum Thema Trägheit und Reibung vorbereitet. "Internationale Forschergruppen" untersuchten, wie sich Bodenbeschaffenheit auf das Fahrverhalten auswirken und wie die Geschwindigkeit die Flugbahn eines Körpers beeinflusst. Spielzeugautos flitzten durch die Gänge, Spielzeugfiguren flogen durch die Luft.

Beschlossen wurde der Workshop mit einem deutsch-amerikanischen Büfett, bei dem sich die Jungforscher angeregt unterhielten. Sprachbarrieren schien es kaum zu geben. Auf der Rückfahrt war den Schülern ihr Stolz anzumerken. Eine Ausweitung und Vertiefung der Partnerschaft ist fest geplant. Schulleiter Knut Thielsen dankte Christoph Renner, der das Projekt ins Leben gerufen hat.
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