21.03.2018 - 14:14 Uhr

Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Eschenbach Basteleien treffen Blumen

Der Obst- und Gartenbauverein strotzt vor Vitalität. Zeugnis davon geben 24 eigene und 12 besuchte oder mitgestaltete Veranstaltungen im vergangenen Jahr.

von Walther HermannProfil

Rück- und Vorschau hielten die eifrigen Gartler in ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthof "Weißes Roß", zu der Vorsitzender Johann Rupprecht auch stellvertretenden Kreisvorsitzenden Josef Höllerl willkommen hieß.

Vroni König ließ ein Jahr Revue passieren, in dem nicht nur in heimischen Gärten Handarbeit angesagt war. Handwerkliches Geschick und Ideenreichtum waren bei Bastel- und Gestaltungsabenden in der Passage der Geschenkestube von Diana Kleber gefordert, zu Herbstdekoration und Holzbrettgestaltung. Im alten Feuerwehrhaus und in der SCE-Halle wurden Buchs- beziehungsweise Adventskränze gebunden. Kinder bastelten in der Geschenkestube für den Muttertag und übten sich in der Küche der Förderschule im Zubereiten einfacher Speisen.

Der Information und Weiterbildung dienten Vortragsveranstaltungen mit Fachreferenten zu Themen wie "Heilkräuter der neuen Zeit", "Geschützter Anbau in Hochbeet und Kleingewächshaus", "Gesundes Gemüse für das ganzer Jahr", "Kompost, Erde, Dünger, Grundlagen für den Hausgarten" und "Lachen ist die beste Medizin - Episoden aus dem Leben eines Apothekers".

Als Öffentlichkeitsarbeit wertete König die Pflanzentauschbörse und die Beteiligung an Bauernmarkt, Bürgerfest und Adventsmarkt beim Taubnschuster. Sie erinnerte an Valentinsfeier, Ausflug zum Drei-Zonen-Garten Bayersberg und zur Baumschule Weidelbach, Besuch der Consumenta in Nürnberg und die Mitgestaltung des Jugend-Jams in der SCE-Halle. Bei der Kreisversammlung im Malzhaus übernahm der Ortsverband die Bewirtung mit Speisen und Getränken.

Die Ausführungen von Anneliese Herr zeugten von einer soliden Kassenführung. Ein ehrendes Gedenken galt verstorbenen Mitgliedern, unter ihnen der langjährige Vorsitzende Willi Trummer. Josef Höllering informierte über die Streuobstwiesen-Aktion des Bezirksverbandes und rief zur Teilnahme auf.

"Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert all das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum." Unter diesen Leitgedanken stellte zweiter Bürgermeister Karl Lorenz sein Grußwort. Mit der Übergabe einer Spende dankte er für die Beteiligung des OGV an den Veranstaltungen der Stadt und sah darin wichtige Beiträge für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

"Eschenbach braucht den Obst- und Gartenbauverein", betonte Dieter Kies. Der Stadtverbandsvorsitzende nannte ihn eine "Stütze des kulturellen und geselligen Lebens in unserer Stadt und einen Botschafter in der Region". Dem tatkräftigen Vorstand bescheinigte er, dass er es immer wieder schafft, zu begeistern und mitzureißen. Damit seine Arbeit weiterhin gute Früchte bringt, übergab er eine "Samenwundertüte".

Bereits am Montag, 9. April, setzt der OGV sein Programm zum "Biologischen Gartenbau" fort. Arnold Kimmerl spricht über Düngung, Kompost, Pflanzenschutz ohne Chemie und Fruchtfolge. In seiner weiteren Vorschau nannte Rupprecht Angebote wie "Kinder basteln für Muttertag" (Mittwoch, 25. April), Pflanzentauschbörse (Samstag, 28. April), "Basteln mit Beton" (Mittwoch, 16. Mai), Vereinsausflug (Juli), Adventskranzbinden (Mittwoch, 28. November) und Streuobstwiesenaktion, Ehrenabend, Kinderferienprogramm sowie eine Gartengestaltung vor dem "Haus Laurentius".

"Unsere Herbstpflanzaktion an der Bergkirche zeigt bereits Erfolge", berichtete der Vorsitzende und verwies auf die dort blühenden Krokusse. Längere Zeit in Anspruch nahm das Vorstellen der geänderten Satzung. Sie wurde einstimmig angenommen. Mit "unsere Satzung aus dem Jahr 1979 war leicht angestaubt", kommentierte Rupprecht die Änderung verschiedener Formulierungen.

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