„Jetzt ist Advent“: Waldweihnacht der Kolpingfamilie
Eine heilsame Zeit

Ein Adventsfenster unter Bäumen: Dazu hatten sich bei der Waldweihnacht (von links) Engel, Stadtpfarrer Thomas Jeschner und Kolping-Sprecherinnen gesellt. Jung und Alt waren in das Gebiet am Wirtsberg gekommen. Bild: rn

Besinnlich, nachdenklich und hoffnungsfroh war die Waldweihnacht der Kolpingfamilie. Mit Texten und Liedern stimmten sich Jung und Alt auf das Weihnachtsfest ein.

Erneut war die Weggabelung Hotzaberg/Breitenlohe das Ziel zahlreicher Familien. Im Waldgebiet des Wirtsberges erwartete sie ein stimmungsvolles Ambiente mit Adventsfenster, Christbaum, Fackeln, Feuerschale und dem "Eschenbacher Christkind" mit Engelschar. Die Martinslichter der Kinder setzten dabei bunte Farbtupfer.

Dauerberieselung

Sprecherinnen beschrieben den Advent als eine merkwürdige Zeit, in der sich jeder Stille und Ruhe, Besinnung und Beschaulichkeit wünscht, jedoch Dauerberieselung und Druck erfährt. Vor diesem Hintergrund sei der Advent eine schwierige und zugleich verunsichernde Zeit. Mit Blick auf den Alltag, bei dem "wir die Perspektive aus den Augen verlieren", sahen sie im Advent aber auch eine heilsame Zeit, die etwas Neues bringt und den Blick frei macht nach vorne und offen für das Kommende.

Vier Kerzen im Gespräch

Sieben Bläser begleitete die Adventsgesänge der Teilnehmer, die auf die Geschichte von einem Gespräch der vier Kerzen am Adventskranz folgten. Zwei davon standen für Frieden und Glaube. "Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite und sehen nur sich selbst und nicht die anderen", beklagte jedoch die dritte Kerze. Doch da war ja noch die vierte Kerze: "Ich heiße Hoffnung."

Pfarrer Thomas Jeschner las aus dem Lukas-Evangelium vor, betete mit den Gläubigen das Vaterunser und erteilte den Segen. Mit der Geschichte "Jetzt ist Advent" endete der offizielle Teil der Waldweihnacht. Danach war für längere Zeit Kontaktpflege bei Stollen, Glühwein und Tee angesagt. Während das "Christkind" Geschenke an die zahlreichen Kinder verteilte, sangen Kolpingmitglieder den "Andachtsjodler".
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