20.03.2018 - 20:00 Uhr

Jubiläum im BRK Seniorenheim in Eschenbach 25 Jahre liebevolle Pflege

Sie verfügt über einen großen Erfahrungsschatz und hat in der Altenpflege viele Wandlungen und Veränderungen mitgemacht. Mit einem "Vergelt's Gott", einem Badetuch und einer Tasse bedankte sich Kreisgeschäftsführer Franz Rath bei Monika Kraus für 25 Jahre "Dienst zum Wohle der Heimbewohner".

Die Jubilarin mit den neuen Fachkräften (vorne von links): Sabrina Ott, Sonja Friedrich, Monika Kraus, Liudmilla Tretter und Anna Thaller. Stehend von links: Heimleiterin Manuela Schusser, Pflegedienstleiterin Gabriele Lohner, Kreisgeschäftsführer Sandro Galitzdörfer, seine Stellvertreterin Edeltraud Sperber, Personalrat Bertram Kiencl, Direktor Franz Rath und Verwaltungssachbearbeiterin Ines Zeitzer. Bild: rn
von Walther HermannProfil

Zu einer seiner letzten Amtshandlungen vor dem Eintritt in den Ruhestand versammelte Franz Rath Leitungs- und Pflegekräfte des BRK-Seniorenheims Eschenbach um sich. Wichtigste Person war Monika Kraus, der er nachträglich zum 25. Dienstjubiläum gratulierte und für ihren zuverlässigen Pflegeeinsatz dankte.

Der BRK-Direktor blickte zurück auf das Jahr 1989, als sich die "Hausfrau Kraus" in der Fachschule für Altenpflege des BRK in Weiden für ihre künftige berufliche Tätigkeit ausbilden ließ. Am 16. März 1992 begann sie ihre Tätigkeit auf Teilzeitbasis im Seniorenheim Eschenbach in der Oberen Zinkenbaumstraße. Dort war sie bis zum Umzug in das neue Heim am Weidelbach im Juli 2005 verantwortliche Bereichsleiterin im fünften Stock. Rath schätze ihre ruhige, stille und zuverlässige Art, die sie zu einer sympathischen Kollegin werden ließ. In einer kurzen Erwiderung zeigte sich die Jubilarin "froh und dankbar, hier im Haus arbeiten zu können."

Willkommen hieß Rath an diesem Tag auch vier erfolgreiche Absolventinnen der Altenpflegeschule, die bereits als Fachkräfte Aufgaben im Haus übernommen haben. "Es ist nicht mehr überall üblich, 25 Jahre in einem Betrieb zu arbeiten", merkte Personalrat Bertram Kiencl an. Er sprach von einem großen Bedarf an erfahrenen Kräften. Ohne diese seien Probleme absehbar. Von den neuen Kolleginnen wünsche er sich ebenfalls 25 gemeinsame Berufsjahre.

An viele Jahre der Zusammenarbeit erinnerte auch Manuela Schusser. Der "ruhigen, umsichtigen und liebevollen Pflegefachkraft", die im Kollegenkreis geschätzt ist, bescheinigte die Heimleiterin Vorbildeigenschaften und wünschte sich, dass die Neuen "von ihr etwas übernehmen". Es gelte, "an der Pflegefront gemeinsam weiterzukämpfen und den Auftrag gut zu erfüllen". Da die Heimbewohner "auf uns angewiesen sind", rief Schusser dazu auf, mitzuhelfen, das Haus mit dem guten Ruf auch weiterhin bestmöglich zu betreiben. Mit Blick auf Berlin und die Bildung der großen Koalition hatte sie nur einen Wunsch: "Dass auch etwas für die Pflege 'rausspringt".

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.