Kindergartenkinder mit Schriftsteller Oliver Marchander auf traumhafter Reise
Im Märchenland

Von Tieren und einem Weihnachtswunder: Die märchenhaften Geschichten, die Oliver Marchander erzählte, faszinierten die Kleinen des Kindergartens. Bild: rn

Mit Tieren auf der Flucht und Erlebnissen in einem Wanderzirkus wurden die Mädchen und Buben des Kindergartens konfrontiert. Auf sie warteten jedoch keine Horrorgeschichten. Vielmehr erlebten sie märchenhafte Reisen durch Wälder und fremde Länder. Reiseleiter war Schriftsteller Oliver Marchander, dem die Kleinen andächtig lauschten. Strahlende Augen zeigten die Begeisterung der Kinder.

Für seinen Auftritt in Eschenbach hatte Marchander bereits zu früher Stunde eine "Traumreise" aus Regensburg hinter sich. Im Schein der Adventskerzen kündigte er mit schmeichelnder Stimme, begleitet von den Tönen der Märchenklangschale, eine Reise in eine andere Welt an. Bei seinem Vormittagsprogramm ging er individuell auf sein in vier Altersgruppen aufgeteiltes junges Publikum ein.

Winterlager im Wald

Die erste Reise führte bei einem "Mitmachmärchen" in den Wald: in ein Winterlager von Tieren, die dem Schlachten auf dem Bauernhof entflohen waren. Zunächst sorgte jeder für sich selbst. Doch dann, im kalten Winter, wollten Wolf und Bär sie fressen. Die Tiere hielten jedoch zusammen und gemeinsam gelang es ihnen, die Eindringlinge zu vertreiben. Ziel der Geschichte war es, den Kindern zu vermitteln, dass man viel schaffen kann, wenn man zusammenhält und gemeinsam handelt.

Außerdem erzählte Marchander, Mitglied des Märchenzentrums DornRosen und Träger der bayerischen Ehrenmedaille für innere Sicherheit, ein italienisches Weihnachtsmärchen mit dem armen Waisenkind Giuseppe im Mittelpunkt. Als guter Jongleur wird Giuseppe weltweit bei Königen und Fürsten gefeiert. Dann aber verlassen ihn die Kräfte und die Menschen wollen ihm nicht mehr zusehen. Da besinnt er sich auf sein kleines, bisher unbeachtetes Heimatdorf, wo gerade der Heilige Abend gefeiert wird: Die Menschen bringen Geschenke zur Statue des traurigen Jesuskindes.

Weihnachtswunder

Giuseppe hat nichts dabei und beginnt, als er alleine in der Kirche ist, gestenreich zu jonglieren. Damit zaubert er, ehe er stirbt, ein Lächeln ins Gesicht der Statue des Jesuskindes: ein Weihnachtswunder. Die Botschaft der Geschichte lautet: "Man kann vieles schaffen, wenn man etwas wirklich will. Und es ist gut, wenn man dann immer wieder zu seinen Wurzeln zurückkehrt."

Elvira Brand, die Leiterin des Kindergartens, dankte Oliver Marchander für seine märchenhafte Reise und dem Elternbeirat für die Übernahme der Reisekosten.
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