09.07.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Lösung gesucht

Die Nutzung des Pfarrheims (bis 1952 Volksschule) für Jugendgruppen und Vereine gehört bald der Vergangenheit an. Dieser Umstand sorgte für eine rege Aussprache bei der jüngsten Sitzung des Jugendforums.

von Walther HermannProfil

(rn) Nach der Informationsrunde zum Thema Drogenprävention (wir berichteten) beklagten Sitzungsteilnehmer die aus ihrer Sicht beschränkte Nutzungsmöglichkeit des künftigen Pfarrheims. Es wird nach Abbruch des alten Feuerwehrhauses an gleicher Stelle entstehen. "Nach bisherigem Kenntnisstand soll das neue Pfarrheim einen trennbaren Saal mit einer Schrankwand erhalten, in der Vereine und Gruppen ihre Unterlagen und Gerätschaften unterbringen können", informierte Jugendbeauftragte Karolina Forster. Sie hielt klärende Gespräche der Betroffenen mit der Kirchenverwaltung für erforderlich und erhoffte sich eine den Jugend- und Vereinsaktivitäten dienliche Lösung.

Das Pfarrheim wird bisher von den Pfadfindern, zwei Eltern-Kind-Gruppen, vom Katholischen Frauenbund, von Kolping, vom Seniorenclub, vom Chor der Pfarrei (Katholischer Kirchenchor) und der Liedertafel genutzt und beherbergt eine Kegelanlage mit kleiner Gaststätte. Wie Bürgermeister Peter Lehr in der jüngsten Sitzung des Stadtrats bekannt gab, "wird die Pfarrei St. Laurentius das bisherige Pfarrheim veräußern, um es für wohnwirtschaftliche Zwecke umbauen zu lassen". Er sprach von 15 Wohneinheiten.

Die Mitglieder des Jugendforums trafen letzte Absprachen zu Ferienprogramm und Neuauflage der Broschüre "Jugendarbeit in Eschenbach". Forster informierte über den Stand der Vorbereitungen zu einer Veranstaltung mit Nachwuchs- und Schulbands am 2. Oktober auf dem SCE-Gelände.

Die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Neustadt und der Kreisjugendring laden für Freitag, 21. Juli, von 16 bis 18 Uhr zu einem Workshop ins Pfarrheim Windischeschenbach. Forster berichtete vom Bundesprogramm "Demokratie leben", in dem Landkreis und Kreisjugendring als "Partnerschaft für Demokratie" seit Juli 2016 tätig sind. Jugendgruppen und Vereine könnten seither Gelder für Projekte beantragen, die sich für die Ziele des Programms aussprechen. Sie sprach von 11 000 Euro, die sich für 2017 noch für verschiedene Aktionen im Fördertopf befinden. Möglich seien Lesungen, Filmvorführungen, Sport- und Musikveranstaltungen oder Aktionstage. Beim Workshop werde es um Fragen zu Antragstellung, Öffentlichkeitsarbeit und Projektabrechnung gehen.

Anmeldungen nimmt bis 18. Juli Anna Schätzler an: Telefon 09602/792940, Fax 09602/792955, E-Mail ASchaetzler[at]neustadt[dot]de oder Kreisjugendring[at]neustadt[dot]de.

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