01.08.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Martin Luther zu Besuch beim Bürgerfest

Eschenbach

von Walther HermannProfil

Zum 38. Eschenbacher Bürgerfest hielt auch Martin Luther Einzug. Bürgermeister Peter Lehr nahm bereits zu Beginn seiner Willkommensrede eine Anleihe aus dem Sprüchealbum des Reformators und verkündete: "Eines guten Redners Amt oder Zeichen ist es, dass er aufhöre, wenn man ihn am liebsten hört." Nach einem Dank an alle, die zum Gelingen dieses Festes der Begegnung und Geselligkeit beigetragen haben, begrüßte er noch eine Delegation des "Vereins der Landsleute aus Eschenbach und Umgebung München" und die Teilnehmer eines spontanen Klassentreffens des Geburtsjahrgangs 1940. Allen wünschte er viel Spaß und gute Unterhaltung und wandte sich Anne Utz zu. Erkennbar überrascht zeigte sich die Pfarrerin bei den Worten: "Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Reformation darf ich an Pfarrerin Anne Utz einen Scheck über 500 Euro zur Unterstützung der Arbeit in der evangelischen Kirche überreichen." Als Geldboten wirkten seine beiden Stellvertreter Karl Lorenz und Klaus Lehl. Lehr blieb mit einem Zitat bei Luther, das der Festlichkeit angepasst schien: "Iß , was gar ist, trink, was klar ist, red' was wahr ist."

Das Stadtoberhaupt kannte seine Vereine, die nur auftischten, was gar ist. Es boten an die Evangelische Gemeinde Chili Con Carne, die SPD Bratwürste, der FC Bayern Fanclub Hot Dogs, das VW-Team Schnitzel- und Pulled Porksandwich, Kolping Dotsch und Farmerbraten, der Karten- und Schachverein Hamburger und Cheeseburger und die Sportangler Fischspezialitäten. Doch damit war die Liste der Gaumengenüsse noch lange nicht erschöpft. Es schlossen sich an der Arbeitskreis Asyl mit arabischen Speisen, die CSU mit Chicken Nuggets, der Katholische Männerverein mit Pizzen, Zwiebelkuchen und Schweinshaxen, der Tennisklub mit Schwein am Spieß und die Reservistenkameradschaft mit Rippchen, Steaks und Bratwürsten. Ab dem späten Nachmittag fanden der Weinstand des SCE-Fördervereins und die Bar der Jungen Union vermehrten Zuspruch. Der Getränkeausschank war beim "Löschzug" der Feuerwehr in besten Händen. Er fand Unterstützung durch die Gardemädchen der Faschingsgesellschaft.

Bilder: rn

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