Motor und Treibstoff des Vereins

Die langjährigen Mitglieder Matthias Dunzer (von rechts), Markus Winkler, Helmut Schuster, Johannes Danzer und Florian Burkhardt mit Kommandant Udo Drechsler und Bürgermeister Peter Lehr sowie (zweite Reihe von links) Vorsitzender Thomas Schreml, Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies und zweiter Vorsitzender Korbinian Dunzer. Bild: rn

Die Floriansjünger sind startbereit für ihr Jubiläum "150 Jahre Feuerwehr Eschenbach". Von 1. bis 3. Juni wollen sie mit Jung und Alt feiern und sich als stets jung gebliebene, begeisterungsfähige und immer einsatzbereite Gemeinschaft präsentieren.

Die Jahreshauptversammlung stand im Zeichen des Jubiläums. Die Wände des großen Tagungsraums zierten große Bildertafeln. Darauf zu sehen: eine Rückschau auf ein Jahrhundert Feuerwehrgeschehen und -leben in Eschenbach. In seiner Vorschau kündigte Festausschussvorsitzender Korbinian Dunzer für Freitag (1. Juni) eine Sparkassen-Disco-Nacht für die Jugend mit DJ "Gipfelstürmer" an. Ihm folgt bei einem "bayerischen Kulturabend" am Samstag die Drei-Mann-Komödieband "Barbari Bavarii". "Sie wird eine Bereicherung des örtlichen Kulturlebens sein", versicherte Dunzer. Dem Sonntagsgeschehen in Halle und auf Außenflächen des Feuerwehrhauses geht um 13.30 Uhr ein Festzug von der Jahnstraße über den Stadtplatz voraus.

Die Versammlung eröffnete Thomas Schreml mit einem Willkommensgruß an die drei Bürgermeister mit nahezu dem gesamten Stadtrat, Kreisbrandmeister Rainer Kopp, Stadtverbandsvorsitzenden Dieter Kies und an die Ehrenmitglieder der Wehr. Der Vereinsvorsitzende dankte den Ortsverbänden von CSU und SPD für das servierte "schwarze Brot" und den "roten Wein". In einem flotten Vortrag ließ Magdalena Gradl das Geschehen der Jahreshauptversammlung 2017 Revue passieren.

Schreml sprach von 148 Mitgliedern (Vorjahr 154), die sich aufgliedern in 50 Aktive (47), 29 Passive (31), 21 Jugendliche (27) und 48 Förderer (49). Er berichtete von 81 Terminen mit insgesamt 251 Stunden, die er mit seinem Stellvertreter Korbinian Dunzer wahrgenommen hatte. Glückwünsche entbot er den Paaren Andrea und Kevin sowie Lisa und Patrick, deren Hochzeit die Wehr begleitet hatte. Als gelebte Vereinstradition wertete er den Besuch von 9 Festen von Nachbarfeuerwehren und 15 Festen und Veranstaltungen örtlicher Vereine. Als Selbstverständlichkeit nannte Schreml die Ausschanktätigkeiten bei Bauernmarkt und Bürgerfest und die Teilnahmen an Fronleichnamsprozession und Volkstrauertag.

Ins Schwärmen kam der Vorsitzende bei seinen Anmerkungen zur "Fahrzeugsegnung der etwas anderen und der ganz besonderen Art" im April, mit der zugleich - wegen der verschobenen Auslieferung des neuen LF 20 - das vertagte Familienfest 2016 begangen wurde. Großen Dank sprach er Fahrzeugbraut Patricia, der Feuerwehrfamilie Burkhardt und dem Organisationsteam aus. "Von dieser wunderschönen Veranstaltung wird noch heute geschwärmt." Das traditionelle Familien- und Kameradschaftsfest im Herbst sei ein Dank für die alljährliche Unterstützung und den unermüdlichen Fleiß von Mitgliedern und Familienangehörigen gewesen.

Den guten Besuch des Gartenfestes im Juni wertete Schreml als Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung seitens der Bevölkerung. Gerne erinnerte er sich an das "Passiven-Treffen" im Oktober, bei dem "in gemütlicher Runde bei ein paar Weißwürsten wieder lustige und auch interessante Geschichten vergangener Zeiten erzählt wurden". Lebendig ließ er das viertägige Gemeinschaftserlebnis Hamburg werden. Als hervorragend organisiert bezeichnete er die Weihnachtsfeier der aktiven Einsatzkräfte und der Jugend im Klostergasthof Speinshart, der eine Wanderung vorausgegangen war.

Stolz stellte er das "Projektteam 150" mit Corinna, Daniel, Dieter, Christian und Reinhard vor, das "in mühsamer Arbeit unser gesamtes Fotoarchiv gesichtet, Bilder digitalisiert und unsere passiven Kameraden 'angezapft' hat". Dem "Fotogalerie-Team", besonders aber "unserer Cori" bescheinigte Schreml: "Sie muss manchmal die Sichtweise von uns Männern zum Thema 'schön und dekorativ' etwas zurecht rücken."

In seinem Ausblick auf die Veranstaltungen 2018 mit dem Schwerpunkt 150-Jahr-Feier hatte er einen "schlitzohrigen Vorschlag": "Damit euch eure Partner und Freundinnen in dieser Fest-Zeit nicht vermissen müssen - bringt sie einfach mit zum Helfen!" Der versammelten Feuerwehrgemeinschaft rief der Vorsitzende zu: "Ihr seid der Motor und der Treibstoff unseres Vereins. Bitte gebt weiterhin Gas."

EhrungenMit Bürgermeister Peter Lehr dankte Schreml aktiven Kameraden für langjährige Mitgliedschaft. Seit 1. Januar 2008 gehören Florian Burkhardt, Johannes Danzer, Helmut Schuster und Markus Winkler der Feuerwehr an. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft blickt Matthias Dunzer zurück. Nachgeholt wird die Ehrung für den verhinderten Lorenz Zitzmann. Er trat vor 75 Jahren der Feuerwehr bei und hatte leitende Funktionen bei den Feuerwehren Waldthurn, Oberviechtach und Eschenbach. (rn)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.