Öffentliche W-Lan-Hotspots
Freies Surfen

Snapchat, WhatsApp, Facebook oder Instagram sind für viele Jugendliche inzwischen fast unverzichtbar. Doch dafür ist schnelles Internet unabdingbar. Die Städte in der Region fördern die Vernetzung mit öffentlichen W-Lan-Hotspots.

Eschenbach/Grafenwöhr/Pressath. "Ich habe schon das Gefühl, dass der Hotspot genutzt wird", erklärt Ulrich Hesl von der Stadt Eschenbach. In der Rußweiherstadt bietet das Rathaus Bayern-W-Lan mit 100 Megabit pro Sekunde.

Die Nutzung ist ganz einfach: W-Lan-Netz suchen, die Nutzungsbedingungen akzeptieren und schon geht es los. In Grafenwöhr und Pressath gibt es jeweils zwei Hotspots, die das kostenlose Surfen mit 100 Megabit pro Sekunde erlauben. Der Bahnhof und die Freizeitanlage Kiesi-Beach sind es in Pressath und in Grafenwöhr das Postamt sowie das Museum im Stadtpark. Das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung teilte auf Nachfrage mit, dass Grafenwöhr im August mit 3839 Nutzungen Spitzenreiter der drei Städte ist. Eschenbach liegt bei 2651 Nutzungen und Pressath etwas abgeschlagen bei 1147 Nutzungen. Interessant ist dabei, dass die Rußweiherstadt mit einem Bayern-W-Lan-Hotspot im August mehr als doppelt so viele Zugriffe hatte als Pressath mit zwei Standorten. Eine Erklärung könnten die Probleme mit der Leitung zum Kiesi-Beach sein. "Dort haben wir noch ein wenig Probleme mit der Leitung, da werden wir nachbessern, damit auch wirklich die 100 Megabit pro Sekunde ankommen", erklärt ein Sprecher.

Auffällig ist auch, dass Eschenbach mit 167 Megabyte das höchste Datenvolumen pro Nutzung aufweist, obwohl es weniger Zugriffe als in Grafenwöhr gibt. Um die Zahlen einzuordnen: Das Abspielen eines Youtube-Videos verbraucht zwischen zwei und acht Megabyte pro Minute. Ein Anruf per Skype ohne Bildübertragung verbraucht pro Minute zwischen einem und drei Megabyte. Im Vergleich dazu sind die 64 Megabyte pro Nutzer in Grafenwöhr nicht viel. In Eschenbach 167 und Pressath 124 dagegen liegt das durchschnittlich verbrauchte Datenvolumen höher.

Ohne Internet muss heutzutage zumindest in den Städten der Region niemand auskommen. "Selbst, wenn die Hotspots nur genutzt werden, falls das eigene Datenvolumen mal wieder verbraucht ist", meint ein Sprecher der Stadt Pressath.
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